Früher rissen oft hohe Handyrechnungen noch nachträglich ein Loch in die Urlaubskasse. Seit dem 1. Juli 2012 gelten neue gesetzliche Obergrenzen.

Wenn in den vergangenen Jahren nach dem Auslandsurlaub die Handy- oder Smartphone-Rechnung ins Haus flatterte, war die Urlaubsstimmung schnell verflogen: Hohe Roaming-Gebühren rissen noch nachträglich ein Loch in das Urlaubsbudget. Seit dem 1. Juli 2012 gibt es aber zumindest innerhalb der EU neue gesetzliche Obergrenzen, die das Telefonieren, SMS-Schreiben oder Herunterladen von Daten billiger machen.
- Ein Telefonat darf nur noch maximal 34 Cent pro Minute kosten. Bislang war der Betrag bei 41 Cent gedeckelt. Für eingehende Anrufe werden jetzt nur noch höchstens neun Cent je Minute fällig (bislang 13 Cent).
- Eine SMS zu versenden, kostet ab sofort maximal zehn Cent. Bislang waren es 13 Cent.
- Für das Internet gab es bislang keine Deckelung. Ab jetzt dürfen für 1 MB, das heruntergeladen wird, höchstens 83 Cent in Rechnung gestellt werden.
Ein Tipp: Internetverbindung am Smartphone deaktivieren und WLAN-Angebote am Ort nutzen. bur