Zetsche laut "Manager Magazin" ganz vorn Bericht: Topmanager sahnen im Alter richtig ab

Die deutschen Topmanager sind einem Medienbericht zufolge im Alter äußerst gut versorgt. Trotz der im Vorstandsvergütungsgesetz verschärften Regeln würden Luxuspensionen gezahlt und üppige Vorstandsklauseln ausgehandelt, berichtet das "Manager Magazin", das nach eigenen Angaben die Pensionszusagen der 80 größten deutschen Börsenfirmen analysiert hat.

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Bericht: Topmanager sahnen im Alter richtig ab

Hamburg (dapd). Die deutschen Topmanager sind einem Medienbericht zufolge im Alter äußerst gut versorgt. Trotz der im Vorstandsvergütungsgesetz verschärften Regeln würden Luxuspensionen gezahlt und üppige Vorstandsklauseln ausgehandelt, berichtet das "Manager Magazin", das nach eigenen Angaben die Pensionszusagen der 80 größten deutschen Börsenfirmen analysiert hat.

Insgesamt stehen demnach mehr als 580 Millionen Euro für die künftigen Pensionen der heutigen Topmanager in den Bilanzen der 30 DAX-Konzerne. So seien beim aktuellen Bayer-Chef Marijn Dekkers allein im Jahr 2010 mehr als 2,1 Millionen Euro in die Pensionsrückstellungen geflossen, schreibt das Magazin am Freitag in Hamburg.

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann halte derzeit mehr als 560.000 Aktien seines Arbeitgebers im Gesamtwert von 23 Millionen Euro. Zugleich habe die Deutsche Bank 13,2 Millionen Euro für die Altersvorsorge des Vorstandsvorsitzenden zurückgestellt.

Damit zähle Ackermann jedoch noch nicht zu den Chefs mit den am höchsten dotierten Pensionsrückstellungen. Diese Liste führe der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche mit 22,7 Millionen Euro an, gefolgt von Volkswagen-Lenker Martin Winterkorn (17,9 Millionen Euro) und dem ehemaligen Bayer-Chef Werner Wenning (14,7 Millionen Euro).

dapd