Der BayernLB-Verwaltungsrat entscheidet am Montag (27. Juni) über Schadenersatzklagen gegen frühere Vorstände der Landesbank wegen des verlustreichen Kaufs der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA). Mehrere Ex-Manager haben sich geweigert, die Ende des Monats auslaufende Verjährungsfrist zu verlängern.
BayernLB-Verwaltungsrat entscheidet über Klagen gegen Vorstand
München (dapd). Der BayernLB-Verwaltungsrat entscheidet am Montag (27. Juni) über Schadenersatzklagen gegen frühere Vorstände der Landesbank wegen des verlustreichen Kaufs der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA). Mehrere Ex-Manager haben sich geweigert, die Ende des Monats auslaufende Verjährungsfrist zu verlängern. Bayerns Finanzminister und BayernLB-Verwaltungsratschef Georg Fahrenschon (CSU) hatte bereits angekündigt, rechtzeitig Klagen einzureichen, damit die Ansprüche nicht verfallen.
Durch den Erwerb der HGAA im Jahr 2007 hatte Deutschlands zweitgrößte Landesbank 3,7 Milliarden Euro in den Sand gesetzt. Die BayernLB wirft den acht früheren Vorständen vor, die HGAA damals deutlich zu teuer gekauft zu haben.
dapd
