Zur Rettung der schwer angeschlagenen Bayerischen Landesbank (BayernLB) sollen Bayern und der Bund insgesamt zehn Milliarden Euro an frischem Kapital zu Verfügung stellen.
Bayern muss sieben Milliarden Euro für Landesbank zahlen
Davon werde das Land sieben Milliarden Euro aufbringen, die größtenteils über Kredite finanziert werden sollen, sagte SPD-Finanzexpertin Adelheid Rupp am Freitag nach einer Krisensitzung der Landtagskommission zur BayernLB. Dort hatte die Staatsregierung ihr Rettungskonzept vorgestellt.
Der Finanzierungsanteil des Freistaats soll den Plänen zufolge schon in der kommenden Woche in einem Sonderhaushalt 2008 in den Landtag eingebracht werden. Die Sparkassen, die bislang 50 Prozent der Landesbank besitzen, sollen ihren Anteil auf rund 20 Prozent absenken, sagte Rupp. Der Bund werde durch die angepeilte Finanzspritze kein neuer Anteilseigner und erhalte deshalb auch kein Mitspracherecht bei der BayernLB. Hilfen der EU sollen nach derzeitigem Stand nicht in Anspruch genommen werden.
ddp