Wegen der Krise der Bayerischen Landesbank hat das Münchner Kabinett einen Nachtragshaushalt mit Kreditermächtigungen in Höhe von zehn Milliarden Euro auf den Weg gebracht.
Bayern legt milliardenschweren Nachtragshaushalt auf
Das Geld soll in einem Sonderkapitel des Haushalts verbucht werden, damit der allgemeine Staatshaushalt nicht belastet wird. Der Landtag muss dem Nachtragshaushalt noch zustimmen. An der Sondersitzung des Kabinetts nahmen auch Bankchef Michael Kemmer und Sparkassenverbandschef Siegfried Naser teil.
Die BayernLB braucht ein Rettungspaket von rund 30 Milliarden Euro zum Überleben. Die Landesregierung hatte bekanntgegeben, dass sie den Kapitalbedarf der Bank von zehn Milliarden Euro allein stemmen werde. Außerdem schirmt der Freistaat faule US-Immobilienpapiere mit knapp fünf Milliarden Euro ab. Der Bund stellt Garantien von 15 Milliarden Euro für den Handel zwischen den Banken bereit.
ddp