Das Robert-Koch-Institut hatte am Dienstag vor dem Verzehr von rohem Gemüse gewarnt Bauern verlieren zwei Millionen Euro täglich durch Gemüse-Warnung

Die Warnung vor dem Verzehr von deutschem Gemüse durch das Robert-Koch-Institut bedeutet offenbar hohe Umsatzeinbußen für die deutschen Bauern. "Die falsche Warnung vor deutschen Tomaten, Gurken und Salat ist eine schwere Kommunikations-Panne mit schlimmsten Auswirkungen für die Bauern", sagte Gerd Sonnleitner, Präsident des deutschen Bauernverbandes, der "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe).

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Bauern verlieren zwei Millionen Euro täglich durch Gemüse-Warnung

Berlin (dapd). Die Warnung vor dem Verzehr von deutschem Gemüse durch das Robert-Koch-Institut bedeutet offenbar hohe Umsatzeinbußen für die deutschen Bauern. "Die falsche Warnung vor deutschen Tomaten, Gurken und Salat ist eine schwere Kommunikations-Panne mit schlimmsten Auswirkungen für die Bauern", sagte Gerd Sonnleitner, Präsident des deutschen Bauernverbandes, der "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe).

"Wir haben extreme Umsatzeinbrüche, auch bei Bio-Bauern. Der geschätzte Umsatzverlust im Gemüsebereich liegt bei zwei Millionen Euro täglich."

Als "Blödsinn" bezeichnete Sonnleitner die Tatsache, dass Gülle als Verursacher ins Spiel gebracht worden sei. In Treibhäusern werde nicht gedüngt und im Freiland sei es verboten, sagte der Bauernpräsident. Besonders Gemüsebauern in Norddeutschland kämpften jetzt um ihre Existenz. "Es war schlicht verantwortungslos und hat die Bauern beschädigt", sagte Sonnleitner.

dapd