Die Meister 2015 in den Bauberufen stehen fest. Bei den deutschen Meisterschaften kämpften die besten Nachwuchs-Bauhandwerker in acht Gewerken um den ersten Platz.

In acht Bauberufen bewiesen bei der Deutschen Meisterschaften 2015 die Nachwuchs-Bauhandwerker in Krefeld ihr Können. Beton- und Stahlbetonbauer, Estrichleger, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateure, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer sowie Zimmerer zeigten in den ein- bis dreitägigen Wettbewerben in den Bildungszentren des Baugewerbes e.V. (BZB) Bestleistungen.
Höchstleistung dank dualer Ausbildung
"Wir haben großartige Leistungen bei diesen Deutschen Meisterschaften gesehen. Das zeigt erneut, dass unsere Ausbildung im Baugewerbe qualitativ hochwertig ist und wir als Branche für die Zukunft gerüstet sind“, erklärte Klaus-Dieter Fromm, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses im Zentralverband Deutsches Baugewerbe. Grundlage dafür sei das duale Ausbildungssystem, das am Bau noch durch die Unterweisung in den überbetrieblichen Ausbildungsstätten ergänzt werde.
Kampf der Besten: Zugelassen sind nur Kammer- und Landessieger
Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes ermittelt mit dem Bundesleistungswettbewerb traditionell die besten Nachwuchs-Bauhandwerker Deutschlands. Es war der 64. Wettbewerb dieser Art. Zugelassen sind Kammer- und Landessieger in den jeweiligen Berufen. Sponsoren der Deutschen Meisterschaft 2015 in den Bauberufen waren die SOKA-BAU, die BG BAU und der Messgeräte-Spezialist Stabila.
Parallel fand im Bau-ABC Rostrup in Bad Zwischenahn der Wettbewerb der Brunnenbauer statt. Deutscher Meister in diesem Beruf wurde Deutscher Meister Marcel Kuchinski, 24 Jahre alt, aus Hamm in Nordrhein-Westfalen. Zweiter wurde Silas Göller (20, aus Bobenthal in Baden-Württemberg). dhz