Schon zum 30. Juli waren die Mittel des Förderprogramms zur Barrierereduzierung für dieses Jahr ausgeschöpft. Wie es 2027 weitergeht, ist offen – verbindliche Aussagen sind frühestens Ende November zu erwarten.

Für dieses Jahr sind die Mittel für das Förderprogramm zur Barrierereduzierung ausgeschöpft. Nach Angaben des Bundesbauministeriums hat die Fördersumme bis zum 30. Juli gereicht. Seit dem 8. April seien 21.400 Anträge für rund 26.800 Wohneinheiten mit einem Volumen von 46,1 Millionen Euro zugesagt worden. Weitere Anträge würden noch bearbeitet. Genutzt wird das Geld etwa zum Einbau bodentiefer Duschen oder zum Abbau von Türschwellen.
Durchschnittliche Förderung: 1.720 Euro
Der Durchschnittswert der Förderung lag den Angaben zufolge für eine Wohneinheit in diesem Jahr bei rund 1.720 Euro. Dabei wurden für Einzelmaßnahmen Zuschüsse in Höhe von zehn Prozent der förderfähigen Kosten bis maximal 2.500 Euro vergeben. Beim Umbau zum Standard "Altersgerechtes Haus" waren es 12,5 Prozent oder maximal 6.250 Euro.
Wie es 2027 weitergeht, ist noch offen
Ob und wie das Programm 2027 fortgeführt wird, ist bislang unklar. Eine Sprecherin des Ministeriums sagte auf Anfrage, dass mit dem Kabinettsbeschluss zum Bundeshaushalt 2027 zunächst keine weiteren Mittel für das Förderprogramm vorgesehen sind. Verbindliche Aussagen zur künftigen Ausgestaltung und Finanzierung des Programms könnten erst nach Abschluss der Haushaltsberatungen des Deutschen Bundestages getroffen werden. Dies ist üblicherweise Ende November oder Anfang Dezember der Fall. bir