Urteil gegen Deutsche Bank rechtskräftig - Verbraucherschützer verzeichnen Erfolg Banken schaffen Gebühren für nicht abgeholte Kontoauszüge ab

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) verzeichnet mit der Kampagne gegen Bankgebühren für unaufgefordert versandte Kontoauszüge Erfolge. Nach dem Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main gegen die Gebührenpraxis der Deutschen Bank schafften die HypoVereinsbank und die Sparkasse Essen die Gebühren ab, wie die Nachrichtenagentur dapd auf Nachfrage erfuhr.

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Banken schaffen Gebühren für nicht abgeholte Kontoauszüge ab

Berlin/Düsseldorf (dapd). Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) verzeichnet mit der Kampagne gegen Bankgebühren für unaufgefordert versandte Kontoauszüge Erfolge. Nach dem Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main gegen die Gebührenpraxis der Deutschen Bank schafften die HypoVereinsbank und die Sparkasse Essen die Gebühren ab, wie die Nachrichtenagentur dapd auf Nachfrage erfuhr. Damit widersprachen die beiden Banken einem Zeitungsbericht, wonach sie ihre Politik trotz des mittlerweile rechtskräftigen Richterspruchs nicht geändert hätten.

Im April hatte das Landgericht Frankfurt der Deutschen Bank untersagt, Kunden Gebühren für das Zusenden von Kontoauszügen per Post zu berechnen. Dieses Urteil (Aktenzeichen: 2-25 O 260/10) ist jetzt rechtskräftig, weil die Deutsche Bank keine Berufung dagegen eingelegt hat. Der vzbv forderte Bankkunden auf, Entgelte für die Zusendung von Kontoauszügen, die nicht rechtzeitig am Auszugsdrucker abgerufen wurden, ab sofort zurückzuverlangen.

dapd