Der neue Gesundheitsminister Daniel Bahr erwartet keine sofortige Erholung seiner Partei FDP. Nach dem Neustart beim Bundesparteitag könnten sich die Liberalen nur schrittweise das Vertrauen der Bürger wieder erarbeiten, sagte der nordrhein-westfälische FDP-Vorsitzende am Freitag in Rostock voraus.
Bahr erwartet nur schrittweise Erholung der FDP
Rostock (dapd). Der neue Gesundheitsminister Daniel Bahr erwartet keine sofortige Erholung seiner Partei FDP. Nach dem Neustart beim Bundesparteitag könnten sich die Liberalen nur schrittweise das Vertrauen der Bürger wieder erarbeiten, sagte der nordrhein-westfälische FDP-Vorsitzende am Freitag in Rostock voraus. Ein Befreiungsschlag reiche nicht, die Liberalen wieder auf 15 Prozent Zustimmung zu bringen, wie bei der Bundestagswahl 2009.
Doch dürfe die Partei nun nicht weiter "in den Rückspiegel schauen", sagte Bahr. Die Erfolge der Koalition müsse sie für sich reklamieren. Zudem dürfe sich die FDP nicht thematisch einengen. "Wir dürfen uns nicht einreden lassen, dass wir uns nur auf ein Thema konzentrieren sollten", sagte Bahr. "Wir sollten uns auf das besinnen, was unsere Stärken sind."
Der 34-Jährige hatte sein neues Ministeramt am Donnerstag als Nachfolger des neuen FDP-Chefs Philipp Rösler angetreten, der vom Gesundheits- ins Wirtschaftsressort wechselte.
dapd
