Bericht des "Handelsblatts" bestätigt Bafin nimmt Ergo unter die Lupe

Nach den Skandalen um eine Sex-Orgie für Versicherungsvertreter und falsch berechnete Riester-Verträge nimmt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) den Versicherer Ergo genauer unter die Lupe. Eine BaFin-Sprecherin sagte der Nachrichtenagentur dapd, die Behörde lasse sich ausführlich über die aktuellen Themen berichten und prüfe die Dinge gegebenenfalls auch vor Ort.

Foto: dapd

Bafin nimmt Ergo unter die Lupe

Düsseldorf (dapd). Nach den Skandalen um eine Sex-Orgie für Versicherungsvertreter und falsch berechnete Riester-Verträge nimmt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) den Versicherer Ergo genauer unter die Lupe. Eine BaFin-Sprecherin sagte am Freitag der Nachrichtenagentur dapd, die Behörde lasse sich ausführlich über die aktuellen Themen berichten und prüfe die Dinge gegebenenfalls auch vor Ort.

Sie bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatts". Danach geht es bei der Untersuchung konkret um etwa 12.000 Riester-Verträge, für die Ergo den Kunden höhere Kosten berechnet hatte als vertraglich vereinbart. Ergo hat bereits angekündigt, die Kunden zu entschädigen und erwartet dadurch Kosten in Höhe von fünf bis sechs Millionen Euro.

dapd