Beim Autokauf lassen sich deutsche Kunden einer Studie zufolge eher von Vernunftgründen wie niedrigem Verbrauch oder großem Kofferraum leiten statt von vielen PS oder klingenden Markennamen.
Autokäufer setzen auf niedrigen Verbrauch statt auf PS
Auf einer Skala von 1 (sehr begeistert) bis 4 (überhaupt nicht begeistert) erzielten die beiden Punkte mit 1,2 den besten Wert. In der Wertung der Autofahrer folgten in der am Sonntag veröffebtlichten Studie "elektronische Hilfsmittel wie Navigation oder Spurassistent" mit 1,4 sowie ein "emissionsarmer Motor" mit 1,5 auf den Plätzen. "Viel transportieren können" (1,6) ist das nächste wichtigste Argument.
Am unteren Ende der Skala rangieren "Fahren mit offenem Verdeck" (3,2), "Motorensound" (3,1), die "Marke des Herstellers" (2,5), "einzigartiges Design" (2,4) sowie "hohe Geschwindigkeit" (2,4). Auch die "Beziehung zu meinem Händler" zieht die Autofahrer mit einer 2,7 nicht wirklich in den Bann. "Es ist offensichtlich, dass wesentliche Werte, die die Automobilindustrie seit Jahren werblich verkauft, weit weg sind vom aktuellen Zeitgeist", sagte Progenium-Gründer Michael Mandat.
dapd