KPMG-Umfrage Autobranche erwartet kein Ende der Krise vor 2013

Die weltweite Automobilbranche erwartet einer Umfrage zufolge fünf schwache Jahre. Hersteller und Zulieferer erwarten demnach mehr Insolvenzen sowie geringere Umsätze und Gewinne.

Autobranche erwartet kein Ende der Krise vor 2013

Jeder Vierte der 200 von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG befragten internationalen Autohersteller und Zulieferer rechnet mit einer sinkenden Ertragskraft der Unternehmen. 15 Prozent erwarten dagegen steigende Rendite.

Mit 77 Prozent befürchtet den Angaben zufolge die Mehrheit vermehrt Insolvenzen wegen wegbrechender Umsätze. Das seien mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. In der Zulieferindustrie rechneten sogar 87 Prozent mit einer steigenden Zahl an Firmenpleiten. 72 Prozent aller Befragten erwarteten, dass es wegen der Insolvenzen unter Herstellern in den kommenden fünf Jahren zu Fusionen, Übernahmen oder Allianzen kommen werde.

Die Fachleute prognostizieren laut der Umfrage, dass vor allem chinesische und indische Automarken in den kommenden fünf Jahren deutlich zulegen werden. Positiv fiel auch die Prognose für deutsche Hersteller aus: 60 Prozent der Befragten rechneten für Volkswagen mit einem steigenden Marktanteil, 40 Prozent für BMW und 32 Prozent für Mercedes.

ddp