Verschärften Fahrverbote in Umweltzonen zwingen immer mehr Autobesitzer ihre Diesel-Fahrzeuge mit einem Partikelfilter nachzurüsten. Wer vor Jahresende handelt, kommt noch in den Genuss der vollen staatlichen Förderung von 330 Euro.
Die Nachrüstung mit dem Rußpartikelfilter kostet in der Fachwerkstatt je nach Fahrzeug zwischen 600 und 1000 Euro. Nach dem Einbau stellt die Werkstatt oder ein Kfz-Sachverständiger eine Abnahmebescheinigung aus. Die Zulassungsbehörde trägt die neue Abgaseinstufung in den Fahrzeugschein ein. Erst dann kann man den Zuschuss online beim Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen, informiert die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ).
Die Förderung gilt für alle Diesel-Pkw und Wohnmobile, die bis einschließlich 31. Dezember 2006 erstmals zugelassen wurden. Bei leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen muss die Erstzulassung vor dem 17. Dezember 2009 liegen. Ab kommendem Jahr sinkt der Zuschuss auf 260 Euro und läuft Ende 2013 dann ganz aus.
Ob ein Fahrzeug mit einem Partikelfilter nachrüstbar ist, wie hoch die Kosten dafür sind und welche Schadstoffplakette das Auto dann erhält, darüber können sich Autofahrer vorab auf den Internetseiten der GTÜ-Datenbank informieren. Bei allen Fragen zum Thema Filternachrüstung helfen auch die GTÜ-Sachverständigen vor Ort weiter.
