Mini Clubvan BMW macht Kultauto zum Stadtlieferwagen

BMW präsentiert den ersten Mini mit Nutzfahrzeugzulassung. Mit dem Mini Clubvan sollen trendbewusste Gewerbetreibende angesprochen werden, die bei ihrer Kundschaft mit einem extravaganten Auftritt punkten wollen.

Ulrich Steudel

Clubvan - der erste Mini als Nutzfahrzeug. - © BMW

Der Mini Clubvan bietet alle Vorzüge eines typischen Stadtlieferwagens: Die geschlossene Ladefläche reicht vom Heck bis zu den Fahrersitzen, die durch eine Trennwand mit Edelstahlgitter vom Laderaum geschützt sind. Um die steuerbegünstigte Nutzfahrzeugeinstufung zu erhalten, hat BMW auf Sitze im Fond verzichtet und die hinteren Seitenscheiben blickdicht versiegelt.

Der Laderaum hat eine Länge von 1,15 m und weist an seiner schmalsten Stelle direkt hinter den Heckflügeltüren eine Breite von 1,02 m auf. Die maximale Nutzlast liegt laut BMW bei 500 kg.

Blickdichte Seitenscheiben hinten, Flügeltüren öffnen sich zum Laderaum. - © BMW
auto BMW Mini Clubvan 1

Gebaut wird der Mini Clubvan in englischen Oxfort, wo auch der Morris Mini Van vom Band lief. Mit seinem um 10 cm verlängerten Radstand, einem geschlossenen Laderaum und einer zweiflügeligen Hecktür bot dieses Modell schon 1960 genau die richtigen Funktionalitäten für eine gewerbliche Nutzung im Stadtverkehr. Mit dem Clubvan will BMW dieses Konzept nun in die mobile Welt des 21. Jahrhunderts übertragen.

Drei Modellvarianten stehen zur Auswahl: der Mini One Clubvan mit 98 PS, der Mini Cooper Clubvan mit 122 PS und der Mini Cooper D Clubvan mit 112 PS, der laut BMW mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,9 l/100 km besonders sparsam unterwegs ist. Die Fronttriebler sind mit Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet, Automatik gibt es gegen Aufpreis. Außerdem lassen sich die Fahrzeuge statt mit den serienmäßigen 15-Zoll-Rädern auch mit 16- oder 17-Zoll-Rädern ausrüsten.

Die Auslieferung der ersten Mini Clubvans hat BMW für den Herbst dieses Jahres angekündigt. Die Preise beginnen bei 18.100 Euro, einschließlich Umsatzsteuer.