Kennzeichnungspflicht Webportal informiert über die neuen Aufkleber auf Autoreifen

Seit Anfang des Monats werden viele Neureifen mit einem Aufkleber versehen, der Auskunft über Rollwiderstand, Nasshaftung und Rollgeräusch gibt. Wie die Kennzeichnung, die vom 1. November an verpflichtend wird, genau funktioniert, darüber informiert eine Internetseite der Deutschen Umwelthilfe (DUH).

© Goodyear Dunlop

Unter reifenlabel-info.de finden interessierte Autofahrer alles, was sie über das neue Reifenlabel wissen müssen. Das Label bewertet jeden Reifen in den drei Kriterien Rollwiderstand (Energieeffizienz), Nasshaftung (Sicherheit) und Rollgeräusch (Lärmbelastung). Während die ersten beiden Kategorien mit Farbskalen von A (beste Klasse) bis G (schlechteste Klasse) arbeiten, wie sie bereits bei der Kennzeichnung von Elektrogeräten üblich ist, wird das Rollgeräusch mit Hilfe schwarzer Wellen dargestellt. Je mehr Wellen ein Reifen erhält, desto lauter ist er.

„Die Kennzeichnungspflicht zeigt bereits heute positive Wirkung auf die Entwicklung im Reifenbereich“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch mit Blick auf die neuentwickelten Reifen, die jetzt auf der internationalen Reifenmesse in Essen präsentiert wurden. Dort kam die neue Kennzeichnung erstmals zum Einsatz.

Gleichzeitig betonte Resch die Verantwortung des Staates, die korrekte Kennzeichnung der Reifen ab jetzt regelmäßig zu kontrollieren. Falsche oder fehlende Angaben über Kraftstoffverbrauch, Nassrutschverhalten und Lärmentwicklung könnten den Verbraucher in die Irre führen und ihr Vertrauen in die neue Kennzeichnung schwächen.