Toyota erprobt in Japan ein neues Verkehrssystem namens "Ha:mo", was für harmonische Mobilität steht. Es soll auf Grundlage aktueller Verkehrsinformationen und der Verfügbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel optimale Transportlösungen für seine Nutzer entwickeln.
Dazu wurden in Toyota City vier Car-Sharing-Stationen eingerichtet, an denen Nutzer einsitzige Elektrofahrzeuge leihen können. Das System besteht aus zwei Komponenten: dem "Ha:mo Navi", das Einzelnutzer, Verkehrsbetriebe und Gemeinden verbindet und eine Suche nach umweltverträglichen Transportlösungen ermöglicht, sowie dem "Ha:mo Ride", einem Car-Sharing-Angebot mit Kleinst-Elektrofahrzeugen für den Kurzstreckeneinsatz in urbanen Räumen.
"Ha:mo Navi"
"Ha:mo Navi" fördert die Nutzung optimaler Transportangebote unter Berücksichtigung des aktuellen Angebots von öffentlichen und individuellen Verkehrsmitteln. Die Routenführung verbindet verschiedene Verkehrsmittel wie Züge, Busse, Autos und Taxis und berücksichtigt dabei auch die aktuelle Verkehrslage. Informationen über Standorte und aktuelle Verfügbarkeit von Park-and-Ride-Parkplätzen sind ebenfalls enthalten. Zu einem späteren Zeitpunkt werden auch die Informationen des "Ha:mo Ride" Systems zu Standorten und Verfügbarkeit der Car-Sharing-Elektroautos bereitgestellt.
"Ha:mo Ride"
Mit "Ha:mo Ride" möchte Toyota den Nutzern komfortable Mobilitätslösungen anbieten, von denen dank geringer Emissionen zugleich die Gesellschaft profitiert. Ziel ist die optimale Verbindung individueller und öffentlicher Verkehrsmittel, wobei die per Car Sharing bereitgestellten Elektroautos für Fahrten von Bahnhöfen bis zum Reiseziel genutzt werden können.
In der Startphase des Testprojekts stehen die Fahrzeuge rund 100 Studenten und Beschäftigten der Universität Chukyo zur Verfügung, die die Fahrzeuge per Smartphone reservieren können. Die Zahl der Car-Sharing-Stationen soll im Laufe der Zeit von vier auf zehn erhöht werden, die Zahl der bereitgestellten Fahrzeuge von zunächst zehn auf 100 und die Zahl der Teilnehmer auf bis zu 1.000. Erwogen wird auch, Elektro-Motorräder und -Fahrräder des an dem Projekt beteiligten Unternehmens Yamaha mit in den Fuhrpark aufzunehmen.
