Ab nächster Woche können junge Autofahrer, die nicht älter als 24 sind, beim Dekra Safety-Check ihre Fahrzeuge kostenlos auf deren Sicherheit überprüfen lassen. Mit von der Partie ist auch Formel 1-Pilot Nico Hülkenberg.

Die bundesweite Aktion unter dem Motto „Erst checken – dann Gas geben!“ läuft vom 28. Mai bis 7. Juli 2012 an allen Dekra-Niederlassungen. Ziel ist es, das nach wie vor hohe Unfallrisiko der jungen Fahrerinnen und Fahrer weiter zu verringern. Denn die 18- bis 24-Jährigen sind noch immer die Altersgruppe mit dem höch sten Unfall- und Todesrisiko im Straßenverkehr.
Im Jahr 2010 gehörten dieser Gruppe 19 Prozent aller Getöteten und 20 Prozent aller Verletzten im Straßenverkehr an, bei einem Anteil von 8,3 Prozent an der Bevölkerung. Damit ist das Risiko der jungen Frauen und Männer mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt.
„Ich setze mich nie in ein Auto, das nicht sicher ist."
Wer von den jungen Fahrern am Safety-Check teilnimmt, beugt damit nicht nur dem hohen Unfallrisiko vor, sondern kann auch ein Treffen Formel 1-Fahrer Nico Hülkenberg gewinnen. „Ich setze mich nie in ein Auto, das nicht sicher ist, weder auf der Rennstrecke noch im Privatleben“, sagt der 24-Jährige, der in dieser Saison für das Sahara Force India F1 Team an den Start geht und auf der Essen-Motorshow im Dezember dem Gewinner der Safety-Check-Verlosung sicherlich von seiner er sten Formel 1-Saison erzählen wird.
auto Dekra Safety-Check 2Der Safety-Check wird in diesem Jahr bereits zum sech sten Mal durchgeführt. Denn noch immer gibt es Nachholbedarf bei der Sicherheit der Fahrzeuge von Jugendlichen. Im vergangenen Jahr fielen bei der Durchsicht vier von fünf Pkw (81 Prozent) durch sicherheitsrelevante Mängel auf, zum großen Teil an Bremsen, Fahrwerk und Reifen. An den beanstandeten Autos fanden die Prüfer der Dekra durchschnittlich 3,4 Mängel. Die im Mittel 11,2 Jahre alten Pkw (Durchschnittsalter aller Fahrzeuge derzeit: 8,3 Jahre) mit durchschnittlich 130.000 Kilometern auf dem Tacho waren auch öfter bei der Sicherheitsausstattung nicht auf dem neue sten Stand: 24 Prozent der Autos hatten weder Fahrerairbag, noch Anti-Blockier-Sy stem oder den Schleuderschutz ESP an Bord. ste
