Bau Ausgaben für Schlechtwettergeld explodieren

Die Arbeitslosenversicherung in Deutschland wird zunehmend durch den harten Winter und die problematische Konjunkturlage belastet.

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Ausgaben für Schlechtwettergeld explodieren

Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Demnach werden immer mehr Bauarbeiter witterungs- und auftragsbedingt nach Hause geschickt und beziehen das früher Schlechtwettergeld genannte heutige Saison-Kurzarbeitergeld.

Den Erhebungen der Bundesagentur zufolge hat die Arbeitslosenversicherung im Januar dieses Jahres bereits 27 Millionen Euro Ausfalllohn bezahlt. Ein Jahr zuvor seien es dagegen erst 15 Millionen Euro gewesen. Auch das Gesamtjahr 2009 habe mit Ausgaben in Höhe von 350 Millionen Euro deutlich über den Vorjahren gelegen. So seien im Jahr davor 177 Millionen Euro für das Saison-Kurzarbeitergeld aufgewendet worden, während es im Jahr 2007 noch 158 Millionen Euro gewesen seien.

ddp