Trotz sinkender Verkaufszahlen haben die Augenoptiker in Deutschland ihre Umsätze im vergangenen Jahr erneut gesteigert. Die Branche verzeichnete Einnahmen von 4,9 Milliarden Euro, wie der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) mitteilte.
Augenoptikern macht Sparsamkeit der Verbraucher zu schaffen
Dies entspricht einem Plus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig ging die Zahl der verkauften Brillen um 1,7 Prozent auf 11 Millionen Stück zurück.
Zu schaffen macht den niedergelassenen Optikern das Internet, aber auch die Sparsamkeit der Deutschen. So wurden im vergangenen Jahr knapp 34 Millionen Gläser verkauft und damit etwa dreimal so viele wie Fassungen, wie ZVA-Präsident Thomas Truckenbrod sagte. Ein Drittel der erworbenen Gläser wurde in bereits vorhandene Brillen eingearbeitet. Nach Angaben des ZVA kaufen sich Brillenträger in Deutschland durchschnittlich alle viereinhalb Jahre eine neue Sehhilfe.
dapd
