Verband weist Vorwürfe in "Stern"-Artikel zurück Augenoptiker wehren sich gegen Trickserei-Vorwurf

Der Zentralverband der Augenoptiker wehrt sich gegen einen Artikel des Magazins "Stern". Dort heißt es, die Branche betreibe eine undurchsichtige Preispolitik, verlange grundsätzlich zu hohe Preise und verkaufe unnötige Extras. Die Vorwürfe kontert der Verband mit dem Verweis auf die hohe Beratungskompetenz der Augenoptiker und die hohen Zustimmungswerte der Verbraucher.

Brillen seien zu teuer und hätten sinnlose Extras: Der Zentralverband der Augenoptiker weist Vorwürfe des Magazins "Stern" zurück, wonach die Augenoptiker zu hohe Preise nähmen und unnütze Leistungen verkauften. - © Foto: Zffoto/Fotolia.com

In Verbraucherumfragen bekämen die Augenoptiker regelmäßig die besten Ergebnisse. Seit vielen Jahren sei die Branche bei einer seit 21 Jahren laufenden repräsentativen Befragung zur Kundenbindung und -zufriedenheit an der Spitze. Diese Zustimmung wäre nicht zustande gekommen, wenn sich die Kunden nicht gut beraten fühlten.

Verband: Individuelle Angebote dienen dem besseren Sehen

Auch der Vorwurf, die Augenoptiker würden sinnlose Extras verkaufen, sei unseriös. Entspiegelungen, Tönungen oder Größe und Gewicht des Glases seien auf die individuellen Bedürfnisse des Brillenträgers abgestimmte Leistungen, die dem besseren Sehen dienten.

Eine undurchsichtige Preispolitik könne man der Branche ebenfalls nicht vorwerfen. Da jeder Kunde eine auf seine Fehlsichtigkeit zugeschnittene Lösung bekomme, seien Aussagen über Durchschnittspreise nicht möglich. dhz