Zentralverband der Augenoptiker benennt sich um Augenoptiker und Optometristen im Namen vereint

Ab sofort trägt der "Zentralverband der Augenoptiker" einen längeren Namen: "Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen" heißt die Interessenvertretung der Branche künftig. Eine Namensänderung mit langer Vorgeschichte.

Der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) ändert seinen Namen in „Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen“. Damit trage der Verband der Entwicklung der Augenoptik Rechnung, so der ZVA.

Die Namenänderung wurde von der ZVA-Mitgliederversammlung im März in Düsseldorf einstimmig beschlossen und jetzt vom Bundeswirtschaftsministerium genehmigt. Auslöser sei die Weiterentwicklung der Augenoptik in Richtung Optometrie gewesen. Anwendungsziel der Optometrie ist es, mit physikalisch-optischen Mitteln das bestmögliche Sehen gesunder Augen zu erreichen. Bereits seit vielen Jahrzehnten würden Augenoptiker an den Bildungseinrichtungen des Berufsstandes entsprechend unterrichtet.

Die Optometrie werde in den kommenden Jahren noch bedeutender werden, sagt ZVA-Präsident Thomas Truckenbrod. „In den nächsten Jahren wird sich die Nachfrage nach optometrischen Dienstleistungen verdoppeln“, so Truckenbrod. Um die Einheit des Berufes zu wahren, sei es wichtig, den Augenoptikern eine emotionale Heimat beim Bundesinnungsverband zu geben, die sich voll und ganz der Optometrie verschrieben hätten. ?dhz