Qualifikationsrahmen Augenoptiker sind für mehr Anerkennung der beruflichen Bildung in Gesundheitsberufen

Der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) unterstützt den Appell von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) für mehr Anerkennung der beruflichen Bildung in Gesundheitsberufen.

Augenoptiker fordern mehr Anerkennung der beruflichen Bildung in Gesundheitsberufen. - © ZVA

Eine dreijährige Berufsausbildung und das Abitur und müssten innerhalb des geplanten Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) auf eine Stufe gestellt werden.
Der ZVA unterstützt diese Forderung. Thomas Truckenbrod, Präsident des Zentralverbands der Augenoptiker, hierzu: „Mit der neuen Ausbildungsordnung und der Weiterbildungsprüfung zum Optometristen (ZVA) haben wir in der Augenoptik ein Niveau erreicht, dass keinen Vergleich zu akademischen Abschlüssen scheuen muss. Die Augenoptiker/Optometristen sind ein gutes Beispiel für ein anspruchsvolles Bildungsniveau“.

Kultusminister widersprechen Bund, Arbeitgeber und Gewerkschaften

Am Freitag entschieden die Kultusminister der Länder einstimmig, dass das Abitur in den meisten Fällen höherwertig einzuordnen sei als ein Lehrabschluss. Nur besonders anspruchsvolle Berufsausbildungen, unter anderem Gesundheitsberufe, sollten mit dem Abitur auf einer Stufe rangieren. Mit ihrem Votum widersprachen die Kultusminister den gemeinsamen Forderungen von Bund, Arbeitgebern und Gewerkschaften, dreijährige Lehrabschlüsse generell mit dem Abitur gleichzusetzen.