IT und Kommunikation Aufgabe mit Anspruch

Martin Kreczy, „Vernetzter Meister“, zieht eine Zwischenbilanz der Aktion mit der Telekom.

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    © DHZ/Frank Muck
    Martin Kreczy an seinem inzwischen vernetzten Arbeitsplatz.
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    Martin Kreczy an seinem inzwischen vernetzten Arbeitsplatz.

Aufgabe mit Anspruch

Im Rahmen des Wettbewerbs „Vernetzter Meister“, den die Deutsche Telekom gemeinsam mit der Deutschen Handwerks Zeitung und handwerk magazin veranstaltet, wird die Kommunikationsinfrastruktur der Allwartung GmbH auf ihre Vernetzung hin überprüft und optimiert. Geschäftsführer Martin Kreczy und sein Team bekommen von der Telekom kostenlos für einen Testzeitraum Hard- und gegebenenfalls Software, um die Betriebsabläufe stärker miteinander zu verzahnen.

Sofort geschrieben und
ab ins Büro

Die Allwartung GmbH hat sich auf die Wartung und den Kundendienst in der Haustechnik spezialisiert. Defizite hatte das Unternehmen unter anderem in der Rechnungserstellung. Notwendige Daten wie Arbeitsberichte wurden nicht schnell genuge bearbeitet, so dass der Vorgang ein bis zwei Wochen dauert. Um diesen Prozess zu beschleunigen, hat die Telekom die Monteure mit Laptops ausgestattet. Über einen Touchscreen mit Schreiberkennung sollen die Arbeitsberichte sofort geschrieben und per Mail ans Büro geschickt werden. Im Idealfall sollten die Berichte schon die Artikelnummer des eingekauften Materials enthalten, um deren Preis tagesaktuell abfragen und in die Rechnung einbinden zu können. Nach der Kontrolle könnte die Rechnung am darauffolgenden Tag zum Kunden gehen. Für das anspruchsvolle Vorhaben muss eine dem Unternehmen angepasste Software erarbeitet werden. Wegen des Aufwands kann die Aufgabe nicht im Rahmen des Projektes „Vernetzte Meister“ umgesetzt werden. Hier sieht Kreczy auch noch generellen Verbesserungsbedarf bei einzelnen Produkten. Diese müssten stärker den Bedürfnissen der kleineren Unternehmen angepasst werden.

Insgesamt positives Fazit

Lob hat er vor allen Dingen für die Techniker. Die Umschaltung der Telefonanlage auf neue Leitungen und Endgeräte habe problemlos funktioniert. Die neue Anlage verwaltet jetzt alle eingehenden Anrufe mithilfe einer professionellen Warteschleife. Problemlos erweiterten die Techniker der Telekom das Allwartung-Netzwerk mit neuer Hardware. Dem Geschäftsführer und seinem Kundendienstleister stehen unter anderem Laptops mit Docking-Station zur Verfügung.

Insgesamt zieht Kreczy ein positives Fazit in der Zusammenarbeit mit der Telekom. Hier und da könne zwar die Kommunikation noch besser laufen, aber alles in allem sei das Projekt gelungen. fm