Bei der Klausur des CSU-Vorstands im oberbayerischen Kloster Andechs hat es am Freitag mehr Gesprächsbedarf über das neue Energiekonzept der Partei gegeben als vorgesehen. Die Diskussion dauerte am Freitagabend beim Eintreffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Tagungsort noch an. Eigentlich sollte das Konzept zu diesem Zeitpunkt bereits beschlossen sein.
Atomdebatte bei CSU-Klausur länger als erwartet
Andechs (dapd). Bei der Klausur des CSU-Vorstands im oberbayerischen Kloster Andechs hat es am Freitag mehr Gesprächsbedarf über das neue Energiekonzept der Partei gegeben als vorgesehen. Die Diskussion dauerte am Freitagabend beim Eintreffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Tagungsort noch an. Eigentlich sollte das Konzept zu diesem Zeitpunkt bereits beschlossen sein.
Bei der lebhaften Debatte gab es nach Angaben aus Teilnehmerkreisen auch Kritik an dem Entwurf der CSU-Spitze, der einen Atomausstieg in Bayern spätestens im Jahr 2022 vorsieht. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte jedoch am Abend zu Journalisten: "Ich gehe davon aus, dass wir das Energiepapier heute verabschieden." Nach seiner Überzeugung sei das Jahr 2022 "das richtige Datum" für den Atomausstieg. Es ergebe sich aus der Beschreibung des Weges hin zur geplanten Energiewende.
dapd
