Architekturwettbewerb "geplant + ausgeführt 2018" Steinmetzbetrieb gewinnt Publikumspreis für Sakralbau

Erstmals hat ein sakrales Bauwerk den Publikumspreis im Architekturwettbewerb "geplant + ausgeführt" gewonnen. Die Wegekapelle in Willich hat bei der Leserwahl der Deutschen Handwerks Zeitung die meisten Stimmen bekommen.

Ulrich Steudel

Architekt Gregor Dewey, Künstler Jürgen Drewer und Steinmetzmeister Christiph Schwartzenberg erhielten von Steffen Range, Chefredakteur der Deutschen Handwerks Zeitung (v.l.), die Pokale für den Publikumspreis. - © Michael Schuhmann

Auf der Internationalen Handwerksmesse in München erhielten Steinmetzmeister Christoph Schwartzenberg sowie Architekt Gregor Dewey und Künstler Jürgen Drewer am 8. März 2018 den Pokal. Mit ihrem Votum lagen die Leserinnen und Leser der Deutschen Handwerks Zeitung in diesem Jahr erstmals auf einer Linie mit der Fachjury, denn die Wegekapelle wurde auch mit dem dritten Preis im Hauptwettbewerb ausgezeichnet.

Der kleine Kirchenneubau mit Außenmaßen von 2,5 x 5 Meter und einer Höhe von 4,5 Meter ist als Ersatz für die 1939 erbaute Kirche St. Mariä Rosenkranz entstanden, die die Gemeinde Willich nach Umstrukturierungen im Bistum Aachen aufgeben musste. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Autobahn 44 und einer Schnellstraße wollten Architekt und Künstler die Marienfigur mit einer Schutzhülle umgeben, die wie ein Monolith wirken sollte.

Dass dies aufgrund von statischen Problemen und des bescheidenen Budgets wie gewünscht mit Naturstein realisierbar wäre, hätte Planer Gregor Dewey zunächst nicht für möglich gehalten. Erst der Kontakt mit Steinmetzmeister Schwartzenberg, den der Architekt von einer früheren Zusammenarbeit für einen Altarraum kannte, brachte die Lösung.

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    © www.krall-photographie.de
    Funktionsgebäude Standortschießanlage Landstätten

    Der Ersatzneubau des Funktionsgebäudes der Standortschießanlage verbirgt sich im Wald des Ammer-Loisach-Hügellandes nördlich von Landstetten. Der regionaltypischen Form eines Stadls mit flachgeneigtem Satteldach und Dachüberstand folgend liegt das Betriebsgebäude wie ein gefällter Baumstamm am Waldrand und öffnet sich mit seinen Nutzungseinheiten zu den Schießständen…

    Planung: Venus Architekten mit Staatlichem Bauamt Weilheim
    Ausführung: Spenglerei Söldner GmbH
    Hubert Schmid Bauunternehmen GmbH

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    © www.krall-photographie.de
    Funktionsgebäude Standortschießanlage Landstätten

    … Die Zugangsbereiche wirken durch den hölzernen Gebäuderücksprung eindeutig und einladend. Die extrem hohen Anforderungen an Robustheit, Schallschutz und Aufenthaltsqualität konnten mit der verwendeten massiven Brettsperrholzkonstruktion in Sichtqualität bewerkstelligt werden. Die robuste Hüllfunktion bildet die lebhafte Titanzinkschindelfassade.

    Planung: Venus Architekten mit Staatlichem Bauamt Weilheim
    Ausführung: Spenglerei Söldner GmbH
    Hubert Schmid Bauunternehmen GmbH

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    © Florian Holzherr
    Rustico Gargnano

    … Das Rustico und die „Limonaia“ werden mit traditionellem Bruchsteinmauerwerk, jedoch zweischalig mit Kerndämmung wieder aufgebaut und bewahren somit einen explizit rauen, haptischen Charakter. Das Ensemble vermittelt eine warme, distinguiert rustikale Atmosphäre.

    Planung: Titus Bernhard Architekten BDA
    Ausführung: Arredis GmbH
    Rattiflora

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    © Florian Holzherr
    Rustico Gargnano

    Am Steilhang, rund 300 Meter über dem Westufer des Gardasees, im parkartigen Außenbereich mit fantastischem Blick auf den Lago, reicht die Grundfläche eines alten Rusticos nicht aus, um das geforderte Raumprogramm für ein Wohnhaus mit Gästetrakt aufzunehmen. Damit ein Baurecht erzielt werden kann, sind die Nebenräume im Hang bergmännisch/unterirdisch angeordnet und treten somit als Volumen nicht in Erscheinung. Ein spektakulärer Infinity-Pool folgt den Höhenlinien…

    Planung: Titus Bernhard Architekten BDA
    Ausführung: Arredis GmbH
    Rattiflora

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    © Adolf Bereuter/Dornbirn
    Geschäftserweiterung Gartenwerkstatt Strubobuob Bezau

    Wo früher Metallwaren geflickt wurden, bietet die Gartenwerkstatt Strubobuob heute Schönes und Nützliches für Garten und Haushalt. Der kleine Erweiterungsbau spannt mit dem Bestandshaus einen Vorplatz auf und bietet zusätzliche Verkaufsfläche auf zwei Geschossen. Zwei Kreuzgiebel auf den Längsseiten nehmen Anleihen an der umgebenden Bebauung, gliedern den Innenraum und verleihen der Gartenwerkstatt eine nachhaltige Präsenz im Ortsraum…

    Planung: Innauer-Matt Architekten ZT GmbH
    Ausführung: Kaspar Greber Holz- und Wohnbau GmbH
    Schwarzmann, das Fenster
    Figer Metall
    Stipo Holzfussböden

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    © Adolf Bereuter/Dornbirn
    Geschäftserweiterung Gartenwerkstatt Strubobuob Bezau

    … Das Gebäudeinnere wird geprägt durch die direkte Wirkung der rohen Oberflächen, die sichtbare Massivholz-Konstruktion und einfache, handwerkliche Details. In diesem Sinne ist auch das Tragwerk konzipiert. Dem vorgefertigten Holzskelettbau werden die gedämmten Außenbauteile aus Massivholz vorgehängt.

    Planung: Innauer-Matt Architekten ZT GmbH
    Ausführung: Kaspar Greber Holz- und Wohnbau GmbH
    Schwarzmann, das Fenster
    Figer Metall
    Stipo Holzfussböden

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    © Herbert Stolz
    Solitär - Ein Haus für einen Künstler

    Solitär - Einen Ort zum Arbeiten und Leben wollte der Künster Leo Schötz in seinem Heimatort Blaibach schaffen. Es entstand ein Gebäude mit monolithischem Charakter…

    Planung: fabi architekten bda
    Ausführung: Leo Schötz

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    © Herbert Stolz
    Solitär - Ein Haus für einen Künstler

    … Wie eine Skulptur liegt der Stahlrohling in der Flur und fügt sich charakterstark in die herbe ostbayerische Landschaft ein.

    Planung: fabi architekten bda
    Ausführung: Leo Schötz

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    © Brigida González
    Haus B, Stuttgart

    … Das Innere wird als offenes Raumkontinuum mit differenziert gestalteten Teilbereichen und bewusst gesetzten Gebäudeöffnungen entwickelt. Insbesondere entsteht ein nahezu energieautarker Bau, der als Energieplus-Haus Energie ans Netz abgeben wird. Mittels Geothermie kann über Decken- und Fußbodenflächen geheizt und gekühlt werden. Photovoltaikschindeln dienen als alleinige Dachdeckung. Elektrotankstellen stützen eine sanfte E-Mobilität.

    Planung: Yonder – Architektur und Design
    Ausführung: Walter Schneller GmbH
    Zimmerei Barner GbR
    Briegel Möbelwerkstätte
    Gipser Dreizler GmbH

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    © Brigida González
    Haus B, Stuttgart

    Beim Umbau des Wohnhauses einer namhaften Stuttgarter Architektenfamilie aus den 1950er Jahren wurde der Bestand so weit wie möglich erhalten. Die räumliche Situation wird geklärt, die überwältigende Aussicht inszeniert und das Gebäude in extremer Hanglage kann zukünftig mit weniger Barrieren genutzt werden…

    Planung: Yonder – Architektur und Design
    Ausführung: Walter Schneller GmbH
    Zimmerei Barner GbR
    Briegel Möbelwerkstätte
    Gipser Dreizler GmbH

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    © F64 Architekten
    Neubau eines Betriebsgebäudes für elobau sensor technology in Probstzella

    Das Betriebsgebäude setzt Maßstäbe in Punkto Nachhaltigkeit und Design. Der Bau besteht aus einem flachen Kopfbau mit Büros und einer Produktionshalle. Das 25 Meter spannende Holztragwerk der Halle wurde filigran als Fachwerkträger in Buchen-Schichtholz konzipiert. Über dem gläsernen Sockelgeschoß liegt leicht verschoben das geschlossene Volumen des Luftraums der Halle und erzeugt ein spannungsvolles Verhältnis…

    Planung: F64 Architekten und Stadtplaner PartGmbB
    Ausführung: Holzbau-Amann GmbH
    Pollmeier Massivholz GmbH & Co. KG

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    © F64 Architekten
    Neubau eines Betriebsgebäudes für elobau sensor technology in Probstzella

    ... Die Fassade aus Schieferplatten nimmt Bezug auf zur der traditionellen Bauweise im Schiefergebirge. Die für Gebäude und Produktion erforderliche Energie erzeugen PV-Anlagen. In der Jahresbilanz produziert das Gebäude mehr Energie als es verbraucht, durch einen Stromspeicher wird sogar eine hohe reale Stromautarkie erreicht.

    Planung: F64 Architekten und Stadtplaner PartGmbB
    Ausführung: Holzbau-Amann GmbH
    Pollmeier Massivholz GmbH & Co. KG

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    © dransfeldarchitekten
    Napoleonturm zu Hohenrain Wäldi (CH)

    … Mit viel Leidenschaft, Tausenden Stunden Fronarbeit und dank rund 300 Geldgebern entstand aus einem Wettbewerb ein zeitgemäßer, präzise konstruierter, langlebiger und nachhaltiger Holzturm mit historischen Bezügen und enger Verbindung zur Region, der seit seiner Eröffnung tausendfach besucht wurde.

    Planung: dransfeldarchitekten ag
    Ausführung: Brenner+Jöhr
    Ilg Holzbau
    Kämpf Holzbau AG
    Sommerhalder Holzbau

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    © dransfeldarchitekten
    Napoleonturm zu Hohenrain Wäldi (CH)

    Eine kaiserliche Aussicht, nach zeitgenössischen Quellen die schönste der Schweiz, bot der mutmaßlich von Louis Napoleon initiierte Aussichtsturm auf dem Hohenrain südlich von Konstanz. Leider stand er nur 30 Jahre lang. 150 Jahre nach seinem Verschwinden beschloss ein Verein, den Napoleonturm wieder entstehen zu lassen...

    Planung: dransfeldarchitekten ag
    Ausführung: Brenner+Jöhr
    Ilg Holzbau
    Kämpf Holzbau AG
    Sommerhalder Holzbau

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    © s+p dinkel Architektur GmbH
    Sanitärgebäude am Jugendzeltplatz Mammendorf

    Das unbeheizte, ausschließlich in den Sommermonaten genutzte Gebäude wurde in weitestgehend sichtbar bleibender Holz- Rahmenbauweise erstellt. Das Dach sowie die westliche, geschlossene Rückwand sind mit rohen Aluminium-Profiltafeln bekleidet.

    Planung: s+p dinkel Architektur GmbH
    Ausführung: Reugels GmbH
    Dachbau Mammendorf GmbH

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    © s+p dinkel Architektur GmbH
    Sanitärgebäude am Jugendzeltplatz Mammendorf

    Am Jugendzeltplatz in Mammendorf entstand ein neues Sanitärgebäude, das den Kindern und Jugendlichen einerseits mit einem sehr einfach gehaltenem Standard konfrontiert, andererseits durch räumliche Qualität und Materialität Charakter entwickelt und damit Akzeptanz bei den Nutzern schafft…

    Planung: s+p dinkel Architektur GmbH
    Ausführung: Reugels GmbH
    Dachbau Mammendorf GmbH

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    © Ortwin Klipp
    New Office Design für einen Immobilienentwickler

    Für die Schweizer Dependance eines europaweit agierenden Handels- und Immobilienunternehmens wurde das Interior Design unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes entwickelt. Eleganz und Großzügigkeit, gepaart mit einem ungewohnten und hochwertigen Materialmix und akzentuierter Lichtführung zeichnen die Büroflächen und Konferenzbereiche auf insgesamt vier Etagen auf ca. 1000 m² aus...

    Planung: Landau + Kindelbacher Architekten - Innenarchitekten GmbH
    Ausführung: Baierl & Demmelhuber Innenausbau GmbH
    Lindner Group KG
    Stein Lampert GmbH Natursteinwerk

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    © Ortwin Klipp
    New Office Design für einen Immobilienentwickler

    … Als Reminiszenz an die Architektur werden die klassischen Materialien in ihrer Verwendung, Farbigkeit und Glanzgrad neu interpretiert. Die entstandene Raumwirkung rahmt wie ein Passepartout die Aussicht und lässt die niedrigen Raumhöhen aus dem Bestand in den Hintergrund treten. Im Kontrast zum schwarzen Raumkontinuum stehen die glänzenden Möbel.

    Planung: Landau + Kindelbacher Architekten - Innenarchitekten GmbH
    Ausführung: Baierl & Demmelhuber Innenausbau GmbH
    Lindner Group KG
    Stein Lampert GmbH Natursteinwerk

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    © Hotel Das Tegernsee
    Alpenchalets, Hotel Das Tegernsee

    Die zwei Gebäudeteile der Alpenchalets, die direkt miteinander verbunden sind, beherbergen 18 neue, schaltbare Zimmereinheiten auf zwei Ebenen. Im Mittelpunkt der Philosophie der Verortung steht die heimische Natur, der klare Bezug zum alpinen Bauen und die Lage im Tegernseer Tal. Diese wird in Form, Material und Farbe aufgenommen und neu interpretiert…

    Planung: Landau + Kindelbacher Architekten - Innenarchitekten GmbH
    Ausführung: Schreinerei Vogl GmbH

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    © Hotel Das Tegernsee
    Alpenchalets, Hotel Das Tegernsee

    ermöglichen eine gestalterische Nachhaltigkeit, die den besonderen Bezug zum Ort unterstreicht. Die Innenarchitektur transformiert die Materialwahl der Architektur stimmig in den Innenraum. Zurückhaltung und Reduktion auf einige wenige Materialien und Farbwelten machen das Konzept aus. (Hochbau: Demmel und Hadler)

    Planung: Landau + Kindelbacher Architekten - Innenarchitekten GmbH
    Ausführung: Schreinerei Vogl GmbH

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    © Sebastian Schels
    ANA

    Das Grundstück befindet sich, unweit des Ortskerns, in einem kleinen Dorf im Allgäu. Im Westen wird es durch das Elternhaus zur Hauptstraße hin abgegrenzt, zu den anderen Seiten flankieren es ehemalige Bauern- und Siedlungshäuser. Das kompakte Gebäude, mit großzügigem Außenbereich nach Süd-Westen hin birgt im Inneren einen offenen Grundriss…

    Planung: Christian Groß Architektur
    Ausführung: Hans Mutzel Bauunternehmung GmbH
    Fuchs Holzbaulösungen
    Denz Fenster
    Heizung Sanitär Schütz

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    © Sebastian Schels
    ANA

    … Um auch bei geringer Grundfläche den Räumen Großzügigkeit zu verleihen erstreckt sich der Wohnbereich über zwei Geschosse. Das Obergeschoss mit den privaten Zimmern kann je nach Bedarf um einen Raum erweitert werden. Um das begrenzte Budget einzuhalten, prägen kostengünstige Materialien das innere und äußere Erscheinungsbild.

    Planung: Christian Groß Architektur
    Ausführung: Hans Mutzel Bauunternehmung GmbH
    Fuchs Holzbaulösungen
    Denz Fenster
    Heizung Sanitär Schütz

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    © Luis Kuhn
    Haus in Germering

    Der L-förmige Bungalow aus den 1960er Jahren wurde entkernt und erhielt eine neue Raumaufteilung und einen steileren Dachstuhl mit schwarzer Titanzinkdeckung. Vom Eingang aus öffnet sich der Blick in den großzügigen Wohn- und Essbereich, sowie nach draußen auf die Terrasse. Eine Differenzierung des Raumes entsteht durch die Öffnung der Decke oberhalb des Wohnbereichs. Vom großen Wohnraum abgetrennt, gibt es einen Rückzugsort zum Fernsehen und Lesen…

    Planung: Arnold/Werner und tillicharchitektur
    Ausführung: Kurt Huber GmbH
    Schreinerei Zdovc
    Fenster Gegg GmbH

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    © Burko Jäger
    Haus in Germering

    … Der private Teil des Hauses ist entlang der Ostseite organisiert. Die Innenräume zeichnen sich durch eine einheitliche und reduzierte Materialität aus. Neben Sicht-Estrich kommen Eichenholz, Kirchheimer Muschelkalk und weiß beschichtete Oberflächen zum Einsatz. Textilien setzen farbige Akzente.

    Planung: Arnold/Werner und tillicharchitektur
    Ausführung: Kurt Huber GmbH
    Schreinerei Zdovc
    Fenster Gegg GmbH

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    © Christine Schaum
    Studio House Berlin

    Das „Studio House Berlin“ bietet mehr als nur Raum zum Wohnen. Die 193 möblierten Studios mit eigenem Bad und offener Küche bieten den Bewohnern einen komfortablen Rückzugsort zum Entspannen und konzentrierten Arbeiten. Zeitgemäß gestaltete Gemeinschaftsflächen ergänzen die Privatsphäre der Studios und bieten ausreichend Platz für Kommunikation und gegenseitige Unterstützung im Studentenalltag…

    Planung: iam interior.architects.munich
    Ausführung: Objekt und Küche Bühl GmbH
    PORR Deutschland GmbH

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    © Christine Schaum
    Studio House Berlin

    … Ein Studio ist in der herkömmlichen Bedeutung ein Rückzugsort, der durch die vielseitigen und offen gestalteten Gemeinschaftsflächen im Haus attraktiv ergänzt wird. Alle Räumlichkeiten wurden nach einem durchgehenden innenarchitektonischen Konzept so gestaltet, dass sich die jungen Bewohner im gesamten „Studio House Berlin“ zuhause fühlen können.

    Planung: iam interior.architects.munich
    Ausführung: Objekt und Küche Bühl GmbH
    PORR Deutschland GmbH

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    © Edgar Wunsch
    Wohn(t)räume zur Inklusion

    Neubau einer Wohnstätte der Lebenshilfe Rastatt/Murgtal für Menschen mit Handicap. Für mich als Innenarchitekten war dieser Auftrag eine spannende und einzigartige Herausforderung. Alles individuell planen zu dürfen, durchgedacht bis ins kleinste Detail und dabei im Kostenrahmen bleiben…

    Planung: smm.INNEN.architektur | raum+design
    Ausführung: Dreier GmbH - Innen.Raum.Lösung

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    © Edgar Wunsch
    Wohn(t)räume zur Inklusion

    … Immer nah am Menschen, wertvolle und positive Rückmeldungen, liebenswerte Begegnungen, das Konzept zur Inklusion, Kommunikation und Interaktion ist aufgegangen.

    Planung: smm.INNEN.architektur | raum+design
    Ausführung: Dreier GmbH - Innen.Raum.Lösung

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    © Fotografie Richie Müller
    Umbau eines Wohn- und Geschäftsgebäudes in Ingolstadt

    Das Gebäude aus dem Jahr 1878 liegt am Rand zur Altstadt von Ingolstadt, in unmittelbarer Nähe zur Donau. Die Nutzung des Gebäudes wurde beibehalten. Im Zuge der Sanierung erfolgte eine komplette Entkernung und anschließende energetische Ertüchtigung. Im Erdgeschoss befindet sich eine Bar, in den Obergeschossen Wohn- und Geschäftsräume…

    Planung: Bettina Kandler Architekten
    Ausführung: Malerei Cota
    Schreinerei Josef Huber
    Natursteine Lindner
    Fensterbau Hans-Jürgen Kelz

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    © Fotografie Richie Müller
    Umbau eines Wohn- und Geschäftsgebäudes in Ingolstadt

    … Durch die Neugestaltung der Grundrisse und durch die neue technische Ausstattung konnten hochwertige Wohnungen und Arbeitsbereiche in traditioneller Umgebung geschaffen werden. Dem Architektenteam, der Bauherrschaft und den Handwerksbetrieben war es ein großes Anliegen, kooperativ mit den Behörden zusammen zu arbeiten, damit ein architektonisch modernes und ökologisch nachhaltiges Gebäude gestaltet wurde.

    Planung: Bettina Kandler Architekten
    Ausführung: Malerei Cota
    Schreinerei Josef Huber
    Natursteine Lindner
    Fensterbau Hans-Jürgen Kelz

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    © burkhard walther | stuttgart
    Salzlagerhalle der Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

    … Die dreiecksförmige Geometrie der außenliegenden Stahlbetonstelen folgt dem Momentenverlauf der Horizontallasten und der Aussteifungskräfte in den Schüttwänden und führt zu einem optimierten Bewehrungsanteil. Im Innenraum wird der konservierende Effekt von Salz auf Holz genutzt.

    Planung: vautz mang architekten bda
    Ausführung: Rieg Holzbau

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    © martin duckek | ulm
    Salzlagerhalle der Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

    Die Konzeption der Salzlagerhalle ist vollständig aus den speziellen Anforderungen der Salzlagerung und der Lieferlogistik heraus entwickelt. Sie teilt sich auf in eine „Lagermulde“ und eine „Wetterhülle“. Salz greift die meisten Baustoffe an, alle Bauelemente sind daher direkt zugänglich und hohlraumfrei ausgeführt. Metallverbindungen sind nur in minimierter Anzahl und in gut austauschbarer Anordnung vorgesehen…

    Planung: vautz mang architekten bda
    Ausführung: Rieg Holzbau

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    © Bodo Mertoglu
    Haus Wartaweil

    … Die Dachscheibe verbleibt auf einer Höhe. Das staffelt die Räume in Höhe und Proportion gemäß der schönsten Sicht zum See hin. Diese wird selbst im östlich gelegenen Schlafzimmer mittels einer Wand aus Glas spürbar und optisch gefeiert.

    Planung: studioRAUCH
    Ausführung: Gruber Schreinerei GmbH & Co. KG

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    © Bodo Mertoglu
    Haus Wartaweil

    Der Ammersee. Ein Hanggrundstück, ein vorgeschriebenes Baufeld. Grundlage des Entwurfs ist die Teilung des Baukörpers in eine schmale Nutzspange im Norden und eine Wohnspange im Süden. Gleichzeitig orientiert sich die Längenentwicklung von Ost nach West zum See hin. Auf den natürlichen Hangverlauf reagiert das Gebäude mittels dreier Ebenen, die jeweils um einen halben Meter abgestuft sind und so die unterschiedlichen Nutzungen vorgeben…

    Planung: studioRAUCH
    Ausführung: Gruber Schreinerei GmbH & Co. KG

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    © Jens Weber
    Wertstoff- und Straßenreinigungsdepot Nord, Augsburg

    Die Aufgabe im Wertstoffdepot Nord so verschiedene Nutzungen wie Verwaltung, Sozialräume, Fahrzeughallen, Magazine, Salzlager und Containerstellplätze mit Kundenverkehr auf dem Gelände sinnvoll anzuordnen, wurde mit einem einfachen und pragmatischen Konzept gelöst: alle Nutzungen werden unter einem Dach zusammengefasst. Dieses vollzieht die Funktionsanforderungen in der jeweils benötigten Höhe nach und bildet sie plastisch als gefaltete, begrünte Landschaft ab. Fast 5.700 qm Bruttogeschossfläche werden so zu einer Großplastik vereint, die sich um einen geräumigen Innenhof herum entwickelt...

    Planung: knerer und lang Architekten GmbH
    Ausführung: S+T Fassaden GmbH
    Fleischmann Holzbau GmbH & Co. KG

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    © Jens Weber
    Wertstoff- und Straßenreinigungsdepot Nord, Augsburg

    … Die Fassadengestaltung vollzieht das Spiel zwischen hartem Wirtschaftshof und landschaftsbildender Außenhaut. Eine große Herausforderung war die Umsetzung der anspruchsvollen Geometrie des Gebäudes. Besonders für die Metallfassade im Innenhof mussten hier eine Reihe von Sonderdetails entwickelt werden. Dies bedeutete einen besonders intensiven Dialog zwischen dem Planer und der ausführenden Firma st-Fassaden bei Erstellung der Werkplanung.

    Planung: knerer und lang Architekten GmbH
    Ausführung: S+T Fassaden GmbH
    Fleischmann Holzbau GmbH & Co. KG

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    © Christoph Schwartzenberg
    Wegekapelle als Monolith

    Die Gemeinde Willich musste ihre alte Kirche aufgeben. Die Pfarrei erbat sich eine Parzelle, auf der für eine alte Marienfigur eine begehbare Kapelle konzipiert wurde. Dach und Wände sind aus großformatigen, massiven Natursteinelementen (Trachyt) erstellt. Das Statikproblem wurde durch einen verdeckt liegenden Ringanker gelöst. Tageslicht kann durch eine verglaste Dachfuge, die Glaseingangstür und ein Fensterband einströmen…

    Planung: dbap Dewey + Blohm-Schröder Architekten in Zusammenarbeit mit Jürgen Drewer | architekturbezogene kunstkonzepte
    Ausführung: Metallbau van Vlodrop
    Schwartzenberg Steinmetz und Steinbildhauerei

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    © Gregor Dewey
    Wegekapelle als Monolith

    … Das gewünschte monolithische Erscheinungsbild der Kapelle konnte durch die Zusammenarbeit der handwerklichen Fachfirmen, des Statikers und der Planer umgesetzt werden. So entstand in einem recht kurzen Zeitraum ein beeindruckender Neubau in einer Art und Weise, die die Planer zu Beginn nicht für möglich gehalten hatten.

    Planung: dbap Dewey + Blohm-Schröder Architekten in Zusammenarbeit mit Jürgen Drewer | architekturbezogene kunstkonzepte
    Ausführung: Metallbau van Vlodrop
    Schwartzenberg Steinmetz und Steinbildhauerei

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    © Andreas Buchberger
    Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen

    … Die Sammlungsbestände der Tiroler Landesmuseen waren zuvor an verschiedenen Standorten in Innsbruck untergebracht. Mit dem neuen Sammlungs- und Forschungszentrum (SFZ) erhält das Land ein kompaktes Gebäude, das Depots, Werkstätten, Arbeitsräume und Forschungslabors an einem Ort bündelt. Durch die Vereinigung dieser unterschiedlichen Nutzungen und die zugleich simple und komplexe architektonische Lösung nimmt das SFZ in der österreichischen Museumslandschaft eine beispielhafte Rolle ein.

    Planung: Franz&Sue
    Ausführung: Reinhard Eder Blechbau GmbH

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    © Andreas Buchberger
    Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen

    2013 schrieb das Land Tirol einen EU weiten, offenen Wettbewerb aus, an dem sich 150 Architekturbüros aus ganz Europa beteiligten und aus dem Franz&Sue als Gewinner hervorgingen. Im September 2017 wurde das Gebäude in Betrieb genommen…

    Planung: Franz&Sue
    Ausführung: Reinhard Eder Blechbau GmbH

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    © Eva Beck
    Umbau eines denkmalgeschützten Objekts in ein Steakrestaurant

    Das Objekt „Am Alten Kranen“ befindet sich in Würzburg in unmittelbarer Nähe zum Main. Es handelt sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude bestehend aus einem dreiflügeligen, eingeschossigen Kalksteinbau mit Walmdach…

    Planung: tbia - Thomas Bieber Innenarchitekten
    Ausführung: Seitz GmbH & Co KF
    Franz Frisch GmbH

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    © Eva Beck
    Umbau eines denkmalgeschützten Objekts in ein Steakrestaurant

    … Die Räumlichkeiten befinden sich im befahrbaren Substruktionsgeschoss des barocken Niederlagerhaus (ca. 400 m²) und sind auf Grund seiner Geschichte mit insgesamt nur drei Fenstern ausgestattet. Dennoch wurden die Räume in ein gemütliches Steakrestaurant mit Bar verwandelt. Durch eine offene Küche hat man im großen Gastraum einen freien Blick auf sein Steak im 800 Grad heißen Grill, welcher dem Restaurant auch seinen Namen gab.

    Planung: tbia - Thomas Bieber Innenarchitekten
    Ausführung: Seitz GmbH & Co KF
    Franz Frisch GmbH

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    © Roland Halbe
    Institutsgebäude für die Fakultät Energie-Umwelt-Technik der Hochschule Esslingen

    Der Neubau für die Hochschule Esslingen dient als Versuchshalle und Laborgebäude. Er hat drei oberirdische Geschosse, der Innenraum stellt sich als veredelter Rohbau dar, er reduziert sich im Wesentlichen auf geschliffenen Estrich, Stahltüren und eine sichtbar verlegte Grundinstallation für die technischen Versuchsflächen…

    Planung: Knoche Architekten BDA
    Ausführung: Güther Metallbau Gmbh

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    © Roland Halbe
    Institutsgebäude für die Fakultät Energie-Umwelt-Technik der Hochschule Esslingen

    … Das Gebäude liegt im historischen Stadtzentrum und ist umgeben von denkmalgeschützter Bausubstanz. Die Grundrissform stellt sich als unregelmäßiges Polygon dar, analog dazu ist die Dachform ausgebildet. Durch die Addition von Satteldächern und die vertikal strukturierte Metallfassade entstehen angemessene Kleinteiligkeit und maßstäbliche Einfügung.

    Planung: Knoche Architekten BDA
    Ausführung: Güther Metallbau Gmbh

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    © J. Vogt, Mannheim
    Tegula-Villen, Heidelberg

    … Prägendes Fassadenelement sind handgefertigte Ziegel (lat. Tegula), welche sich vom Sockel über die Fassadenflächen bis über das Dach legen. In Kombination mit Eloxaltönen der Fassadenprofile und der Laibungsverkleidungen entsteht ein zeitlos wertiges Gebäude von hoher Beständigkeit und eigenständiger Ausstrahlung.

    Planung: Element-A Architekten
    Ausführung: Holzbau Koppert

  • Bild 46 von 62
    © J. Vogt, Mannheim
    Tegula-Villen, Heidelberg

    Die Tegula-Villen liegen im gründerzeitlich geprägten Heidelberger Stadtteil Neuenheim. Das Gebäude vermittelt sowohl städtebaulich als auch in seiner Materialität zwischen alter und neuer Bebauung. Der gründerzeitliche Baustil der Umgebung wird aufgenommen und modern weiterentwickelt. Zwei klar lesbare skulpturale Einzelbaukörper verankern den Baukörper in der vielfältigen Dachlandschaft des Quartiers…

    Planung: Element-A Architekten
    Ausführung: Holzbau Koppert

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    © Stefan Müller
    Backstein, Beton und Holz - Ein Gemeindehaus

    Mitten in Bremen entstand ein Haus für die Gemeinde „Unser Lieben Frauen“, das durch seine ruhige, klar strukturierte Hülle aus hellem, teilweise in Ziermauerwerk verarbeitetem Ziegel und gesäuertem Beton mit perfekter Oberfläche Stabilität und Geborgenheit ausstrahlt…

    Planung: Völlmar Architektur mit Katja Pahl
    Ausführung: Kuhlmann Bauuntern. GmbH & Co. KG
    Schultze und Schultze GmbH S²
    Tischlerei Dittmer GmbH
    Jünemann & Menk GmbH

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    © Stefan Müller
    Backstein, Beton und Holz - Ein Gemeindehaus

    … Im Inneren ein Ausbau aus Lärchenholz, der verschiedene Nutzungen birgt, im Saal sorgen flexible Lamellen für ganz unterschiedliche Atmosphären. An prägnanten Stellen des Hauses wird das Holz aus dem Inneren außen sichtbar, prägnant gerahmte Holzfenster gewähren Einblicke in das Gemeindeleben. Es ist ein Haus entstanden, das einen ruhigen, zeitgemäßen, bei allem Neuen doch auch vertrauten Ort schafft und das für Jung und Alt ein zentraler Ort im Stadtteil werden kann.

    Planung: Völlmar Architektur mit Katja Pahl
    Ausführung: Kuhlmann Bauuntern. GmbH & Co. KG
    Schultze und Schultze GmbH S²
    Tischlerei Dittmer GmbH
    Jünemann & Menk GmbH

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    © Claudius Müller
    Bootshaus im Schilf

    … Auf einem mit Gräsern begrünten massiven Sockel, steht ein langes und „unaufgeregtes“ Holzhaus. Die sägeraue, braun lasierte Schalung nimmt das „Raue“ der Bootshäuser auf und paraphrasiert das typische Materialspiel der oberbayrischen Bautradition.

    Planung: Klaus Rothhahn Architektur
    Ausführung: Zimmerei Thomas Weiss
    A. Kreuzer GmbH & Co KG
    Engel Möbelwerkstätten

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    © Claudius Müller
    Bootshaus im Schilf

    Teils erdverbunden, scheinbar schwebend über dem See, haben die Schondorfer Bootshäuser eine starke formale Kraft. In ihrer rauen Materialität und simplen Formensprache waren sie Ausgangspunkt des Entwurfes…

    Planung: Klaus Rothhahn Architektur
    Ausführung: Zimmerei Thomas Weiss
    A. Kreuzer GmbH & Co KG
    Engel Möbelwerkstätten

  • Bild 51 von 62
    © Antje Hanebeck, München
    Grund- Mittel- und Fachoberschule mit Turnhalle und Kindergarten

    Demokratisch, ökologisch, funktional – an diesen Leitgedanken orientiert sich das neue Zuhause der Montessori-Schule Neuötting. Der eingeschossige Ring schirmt einen großen Innenhof von der Straße und den umliegenden Wohnhäusern ab…

    Planung: Arbeitsgemeinschaft studio lot & MW Architekten
    Ausführung: Holzbau Moser KG
    Kühne Dachsysteme GmbH
    Planotec
    Obergrün

  • Bild 52 von 62
    © Antje Hanebeck, München
    Grund- Mittel- und Fachoberschule mit Turnhalle und Kindergarten

    … Neben der kindgerechten Maßstäblichkeit ermöglicht der ebenerdige Holzbau vor allem einen gleichberechtigen Zugang aller Klassenzimmer zum großzügigen Innenhof, dem Zentrum und Herzstück der Anlage. Vom privaten Klassenraum gelangt man über den halbprivaten Naturraum des eigenen Klassengartens in den öffentlichen Pausenhof – individuell und doch gemeinschaftsstiftend. Der zugehörige Montessori-Kindergarten grenzt als funktional autarker Baukörper einen eigenen Grünraum im Osten der Schule ab.

    Planung: Arbeitsgemeinschaft studio lot & MW Architekten
    Ausführung: Holzbau Moser KG
    Kühne Dachsysteme GmbH
    Planotec
    Obergrün

  • Bild 53 von 62
    © Constantin Meyer, Köln
    Erweiterung und Sanierung der Firmenzentrale der DAW SE, Ober-Ramstadt

    Die neue Firmenzentrale der DAW SE ist ein Vorzeigeobjekt für ihre Produkte und – nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten entwickelten – Farbkonzepte. Die Vielfalt der Farbe zeigt sich im Inneren. Eine Farbskulptur im Foyer heißt willkommen und zieht sich als handwerklicher, kraftvoller roter Pinselstrich in Form eines Foyermöbels durch den Raum, verbindet alles…

    Planung: Brückner & Brückner Architekten GmbH
    Ausführung: Texturwerk Farbmanufaktur

  • Bild 54 von 62
    © Constantin Meyer, Köln
    Erweiterung und Sanierung der Firmenzentrale der DAW SE, Ober-Ramstadt

    … Die Farbidee, begleitet durch das ganze Gebäude, bietet Orientierung. Jede Abteilung hat ihre eigene Farbe und Identität. Farbwelten. Arbeitswelten. Die Räume machen neugierig, stiften Beziehungen und erzeugen Gefühle. Funktion, Konstruktion, Präzision, Detail und Material wurden konsequent weitergedacht.

    Planung: Brückner & Brückner Architekten GmbH
    Ausführung: Texturwerk Farbmanufaktur

  • Bild 55 von 62
    © Regina Gaigl
    Wohnen am Kramerhof

    In der Ortsmitte von Anzing liegt der Kramerhof. Da der Milchviehbetrieb aussiedeln musste, wurde der alte Wirtschaftsteil des Gehöftes in Wohnungen umgebaut. Der Charakter der Gebäude sollte für die künftigen Nutzer und den Ort erhalten bleiben. Prägende Elemente wie die alten Tore, die Durchfahrten und die ausladende Unterfahrt wurden in den Entwurf miteinbezogen…

    Planung: gaigl architekten
    Ausführung: Hohenbrunner und Hollerith GmbH Bauunternehmung
    Zimmerei Brummer
    Schreinerei Reim

  • Bild 56 von 62
    © Herbert Sitzberger
    Wohnen am Kramerhof

    … Hinter den ehemaligen Toren befinden sich nun die Haupttreppenhäuser. Im alten Hof vorhandene Gestaltelemente wie Holzläden, Holztore, Putzfaschen, handwerkliche Putzstruktur und Sichtmauerwerk kamen wieder zum Einsatz. Entstanden sind so neun 2-4 Zimmerwohnungen mit Carports.

    Planung: gaigl architekten
    Ausführung: Hohenbrunner und Hollerith GmbH Bauunternehmung
    Zimmerei Brummer
    Schreinerei Reim

  • Bild 57 von 62
    © Peter Langenhahn
    Smile Eyes Augenklinik Airport München

    Eine zentrale, organische Großform bildet mit geschwungenen Wandverläufen das gestalterische Fundament. Der gesamte öffentliche Praxisbereich organisiert sich um dieses Zentrum. Helle Eiche, helle Wände und weiße Einbaumöbel dominieren das Farb- und Materialkonzept. Es entsteht eine klare, einladende und großzügige Atmosphäre, die den Eindruck von Hygiene, Kompetenz und Professionalität der Augenklink unterstreicht.

    Planung: mhp Architekten, Innenarchitekten
    Ausführung: Baierl&Demmelhuber Innenausbau GmbH
    Parkett Leuthe GmbH
    Michael Still Malereibetrieb
    Anton Buchele Raumgestaltung GmbH

  • Bild 58 von 62
    © Peter Langenhahn
    Smile Eyes Augenklinik Airport München

    Für die Smile Eyes Augenklinik wurden auf insgesamt ca. 1.000 m² neue Praxis-/ Behandlungs-, OP- und Verwaltungsbereiche in einem komplett entkernten Bürogeschoss umgesetzt. Realisiert wurde ein eigenständiges Innenarchitekturkonzept, das die Corporate Identity von Smile Eyes wiederspiegelt…

    Planung: mhp Architekten, Innenarchitekten
    Ausführung: Baierl&Demmelhuber Innenausbau GmbH
    Parkett Leuthe GmbH
    Michael Still Malereibetrieb
    Anton Buchele Raumgestaltung GmbH

  • Bild 59 von 62
    © Petra Kellner
    Büroturm FIT AG: mit Chamäleonhaut und Blick zum Himmel

    Ein Büroturm als Architekturskulptur an der Autobahn zwischen Nürnberg und Regensburg. Weithin sichtbar steht der neue markante Verwaltungsbau der FIT AG an der A3 in der Oberpfalz. Eine schimmernde Chamäleonhaut mit wechselndem Farbenspiel außen, innen der Blick zum Himmel durch das offene Atrium über die sieben Geschosse…

    Planung: Berschneider + Berschneider Architekten BDA + Innenarchitekt
    Ausführung: Lummel Metallbau Fassade
    Schreinerei Krotter
    Septec Metall Zylinderdecken
    FS-Fuchs Systembau GmbH

  • Bild 60 von 62
    © Petra Kellner
    Büroturm FIT AG: mit Chamäleonhaut und Blick zum Himmel

    … Für die innovative Technik und Entwicklungsarbeit der FIT AG soll natürlich auch die Architektur und Innenarchitektur stehen. Klare Details, ehrliche Materialien mit spannenden Oberflächen, individuelles Ambiente, höchste Qualität der Ausführung. Geplant und umgesetzt mit regionalen Architekten und Handwerkern. Ein Verwaltungsbau der anderen Art.

    Planung: Berschneider + Berschneider Architekten BDA + Innenarchitekt
    Ausführung: Lummel Metallbau Fassade
    Schreinerei Krotter
    Septec Metall Zylinderdecken
    FS-Fuchs Systembau GmbH

  • Bild 61 von 62
    © Michael Heinrich
    Kuhwiesenhanghaus

    … Eine schnelle, resourcenschonende und nachhaltige Bauweise mit lokalen Materialien (Lärchenholz). Ein Haus das man jedesmal mit Vorfreude besucht.

    Planung: MORPHO-LOGIC
    Ausführung: Weissenseer Holzsystembau
    Schreinerei Lagger-Graf
    Rauh Fensterbau

  • Bild 62 von 62
    © Michael Heinrich
    Kuhwiesenhanghaus

    Ein Holzhaus als Refugium in den Kärntner Bergen optimiert auf die Situation vor Ort mit örtlichen Fachbetrieben realisert. Eine einprägsame Silhouette abgeleitet aus der Hangsituation und dem Bedürfniss nach Ruhe und Ausblick…

    Planung: MORPHO-LOGIC
    Ausführung: Weissenseer Holzsystembau
    Schreinerei Lagger-Graf
    Rauh Fensterbau

Referenzen am Aachener Kaiserdom

Schwartzenberg überzeugte die Planer mit angepassten Steinschnitten und einer passenden Materialauswahl, denn der Monolith sollte in einem Grauton entstehen. Die 25 Zentimeter dicken Trachytplatten hat Schwartzenberg in einem italienischen Steinbruch persönlich ausgesucht. Die bis zu 16 Tonnen schweren Kaventsmänner wurden dann in seinem Betrieb so exakt bearbeitet, dass die nötigen Ringanker und Bolzen später nicht zu sehen sind, um das monolithische Erscheinungsbild der Kapelle nicht zu zerstören. Für die Stahlarbeiten wurde der Metallbaubetrieb van Vlodrop aus Viersen gewonnen.

Wegekapelle als Monolith

… Das gewünschte monolithische Erscheinungsbild der Kapelle konnte durch die Zusammenarbeit der handwerklichen Fachfirmen, des Statikers und der Planer umgesetzt werden. So entstand in einem recht kurzen Zeitraum ein beeindruckender Neubau in einer Art und Weise, die die Planer zu Beginn nicht für möglich gehalten hatten.

Planung: dbap Dewey + Blohm-Schröder Architekten in Zusammenarbeit mit Jürgen Drewer | architekturbezogene kunstkonzepte
Ausführung: Metallbau van Vlodrop
Schwartzenberg Steinmetz und Steinbildhauerei

- © Gregor Dewey

"Solche großen Steinplatten zu bearbeiten, birgt immer ein gewisses Risiko. Wenn durch eine kleine Unachtsamkeit nur eine Ecke kaputtgeht, kann das schnell teuer werden und den Bau extrem verzögern", beschreibt Steinmetzmeister Christoph Schwartzenberg die Herausforderungen einen solchen Auftrags.

Insgesamt ist sein Betrieb mit 14 Mitarbeitern, den er 1996 von seinem Vater Bruno übernommen und seither sukzessive modernisiert hat, dafür sehr gut aufgestellt. CNC-Maschinen und ein fünfachsiger Fräsroboter ermöglichen selbst komplexe Aufträge wie sie kürzlich am Aachener Dom realisiert wurden.

Dort hat die Firma Schwartzenberg zusammen mit der Fachhochschule Aachen eine Regenwassserrinne des karolingischen 16-Ecks realisiert – vom 3-D Aufmaß, über die Visualisierung, der Produktion bis hin zu den Versetzarbeiten. Dokumentiert werden diese restauratorischen Aufgaben auch in der Sonderschau "Exempla", die noch bis 13. März auf der Internationalen Handwerksmesse zu sehen ist.

Salzlagerhalle kein seelenloser Zweckbau

Mut bewiesen hat die Fachjury aus Architekten und Handwerkern in diesem Jahr bei der Vergabe des ersten Preises im Wettbewerb "geplant + ausgeführt 2018". Denn mit der Salzlagerhalle der Straßenmeisterei Geislingen an der Steige gewinnt erstmals ein Gewerbebau den begehrten Preis. Dem Stuttgarter Architekturbüro Vautz Mang ist es zusammen mit der Schwäbisch Gmünder Holzbaufirma Rieg gelungen, eine wohltuende Ausnahme im Heer der seelenlosen Zweckbauten zu inszenieren, lobte die Jury.

Salzlagerhalle der Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

Die Konzeption der Salzlagerhalle ist vollständig aus den speziellen Anforderungen der Salzlagerung und der Lieferlogistik heraus entwickelt. Sie teilt sich auf in eine „Lagermulde“ und eine „Wetterhülle“. Salz greift die meisten Baustoffe an, alle Bauelemente sind daher direkt zugänglich und hohlraumfrei ausgeführt. Metallverbindungen sind nur in minimierter Anzahl und in gut austauschbarer Anordnung vorgesehen…

Planung: vautz mang architekten bda
Ausführung: Rieg Holzbau

- © martin duckek | ulm

Die Lagerhalle für das Winterstreusalz wurde so konzipiert, dass die Dauerhaftigkeit aller Bauelement und Verbindungen im schädlichen Salzklima, das die meisten Baustoffe angreift, sichergestellt wird. Im Innenraum mit der Lagermulde wurde mit Holz ein Material gewählt, bei dem das sonst so aggressive Salz sogar eine konservierende Wirkung entfaltet.