Vor dem Fachkräfte-Gipfel der Bundesregierung am kommenden Mittwoch hat sich Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) dafür ausgesprochen, die Hürden für Zuwanderer zu senken. Die Vorrangsprüfung für qualifizierte Zuwanderer müsse je nach Bedarf ausgesetzt werden können, sagte sie der "Welt am Sonntag".
Arbeitsministerin will Hürden für Zuwanderer senken
Berlin (dapd). Vor dem Fachkräfte-Gipfel der Bundesregierung am kommenden Mittwoch hat sich Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) dafür ausgesprochen, die Hürden für Zuwanderer zu senken. Die Vorrangsprüfung für qualifizierte Zuwanderer müsse je nach Bedarf ausgesetzt werden können, sagte sie der "Welt am Sonntag". Bislang müssen Unternehmen, die Kandidaten außerhalb von Europa einstellen wollen, nachweisen, dass es hierzulande keinen geeigneten Bewerber gibt "Daher meine Bitte an die Wirtschaft: Meldet offene Stellen der Bundesagentur für Arbeit! Nur so können wir identifizieren, wo der Markt im Inland abgegrast ist und für welche Mangelberufe die Vorrangsprüfung ausgesetzt werden muss", sagte die Ministerin.
Zudem forderte sie: "Wir müssen attraktivere Rahmenbedingungen für den Zuzug von Akademikern schaffen. Dazu gehört auch eine niedrigere Gehaltschwelle, ab der gut qualifizierte Fachkräfte bei uns erwerbstätig werden dürfen." Bislang waren entsprechende Überlegungen vor allem am Widerstand der CSU gescheitert.
dapd
