Beruflicher Werdegang Arbeitnehmer fühlen sich auf dem Weg nach oben im Stich gelassen

Nur gut jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland hat den Eindruck, dass sein Chef an der Förderung von einem beruflichen Aufstieg interessiert ist. Dabei haben Arbeitgeber einige Möglichkeiten ihre Mitarbeiter voranzubringen.

Die weitaus meisten Angestellten in Deutschland erhoffen sich von ihrem Chef Impulse für die eigene Karriere. Einer Umfrage des Personalvermittlers Robert Half zufolge wünschen sich 88 Prozent einen Vorgesetzten mit Coaching-Qualitäten. Tatsächlich gefördert sehen sich allerdings nur 58 Prozent der rund 6.000 befragten Büroangestellten.

Ein Drittel der Beschäftigten bekomme nie ein Karriere-Coaching, weitere 28 Prozent höchstens einmal pro Jahr. Die mangelhafte Karriereförderung gehe dabei nicht nur zulasten der Angestellten, sondern auch ihrer Arbeitgeber. Ein professionelles Coaching steigere nach Ansicht von 77 Prozent der Befragten die Produktivität, gut zwei Drittel fühlten sich motivierter, erklärte der Personalvermittler.

Neben einem Coaching durch Personaler sollten Mitarbeiter auch andere Möglichkeiten nutzen, um sich weiterzubilden und mit Anregungen auf die Geschäftsleitung zukommen. Dazu zählen interne Mitarbeiterschulungen mit externen Fachleuten aber auch externe Kurse und Seminare an Facheinrichtungen. sg/dapd