Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt wirft der schwarz-gelben Bundesregierung Versäumnisse in der Energie- und Steuerpolitik vor. Der von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) durchgesetzte Atomausstieg sei "überstürzt und nicht zu Ende gedacht", sagte Hundt dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Er mache sich um die Verlässlichkeit der Stromversorgung "große Sorgen".
Arbeitgeberpräsident Hundt kritisiert Regierungspolitik
Berlin (dapd). Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt wirft der schwarz-gelben Bundesregierung Versäumnisse in der Energie- und Steuerpolitik vor. Der von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) durchgesetzte Atomausstieg sei "überstürzt und nicht zu Ende gedacht", sagte Hundt dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Er mache sich um die Verlässlichkeit der Stromversorgung "große Sorgen".
Zugleich kritisierte er "den steuerpolitischen Zickzackkurs der Regierungskoalition". "Wenn die Regierung die Schuldenbremse der Verfassung ernst nimmt, müssten Steuersenkungen komplett gegenfinanziert werden." Hundt mahnte einen grundlegenden Neuanfang der schwarz-gelben Regierungspolitik an.
dapd