Bundeshaushalt müsse möglichst bald ausgeglichen sein Arbeitgeberpräsident Hundt fordert konsequente Schuldensenkung

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt erkennt nach der jüngsten Steuerschätzung keine Spielräume für zusätzliche staatliche Ausgaben. "Ich fordere die Bundesregierung auf, die Konsolidierung der öffentlichen Finanzen konsequent durchzuziehen", sagte Hundt am Donnerstag in Berlin. Der Bundeshaushalt müsse möglichst bald ausgeglichen sein.

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Arbeitgeberpräsident Hundt fordert konsequente Schuldensenkung

Berlin (dapd). Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt erkennt nach der jüngsten Steuerschätzung keine Spielräume für zusätzliche staatliche Ausgaben. "Ich fordere die Bundesregierung auf, die Konsolidierung der öffentlichen Finanzen konsequent durchzuziehen", sagte Hundt am Donnerstag in Berlin. Der Bundeshaushalt müsse möglichst bald ausgeglichen sein.

Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) verwies auf die "dramatischen Folgen einer gewaltig aus dem Ruder gelaufenen öffentlichen Verschuldung in mehreren europäischen Ländern". Diese sollten der Bundesregierung eine Warnung sein.

Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) forderte die Regierung ebenfalls auf, die Staatsverschuldung zu senken. Zugleich müsse aber auch über eine "Steuerpolitik für morgen" nachgedacht werden, verlangte BGA-Präsident Anton F. Börner in Berlin. Die Bundesregierung solle "den immer mehr Steuern und Abgaben zahlenden Bürgern und Unternehmen Perspektiven aufzuzeigen, dass sie nicht nur als Finanzierungsquelle abgeschöpft werden". Diejenigen, die für die vorausgesagten Mehreinnahmen "geschuftet" hätten, sollten auch einen Anteil daran haben, erklärte Börner.

dapd