Dutzende Arbeitgeberverbände sehen die deutsche Wirtschaft in Gefahr – und rufen vor der Bundestagswahl zu einer Kundgebung in Berlin auf.

Die arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ruft gemeinsam mit Wirtschaftsverbänden zu einer Kundgebung für mehr Wettbewerbsfähigkeit vor dem Brandenburger Tor auf. Diese müsse in den Mittelpunkt des Wahlkampfs vor der anstehenden Bundestagswahl am 23. Februar gerückt werden, heißt es in dem Aufruf. "Die zentralen Forderungen der Verbände sind eine geringere Steuerbelastung, weniger bürokratische Vorgaben, gedeckelte Sozialabgaben, geringere Energiekosten und mehr Flexibilität im Arbeitsrecht."
Baugewerbe beteiligt sich
Die Veranstalter rechnen für die Kundgebung am 29. Januar mit mehreren hundert Teilnehmern. Beteiligt sind demnach insgesamt rund 50 Wirtschaftsverbände, darunter der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB).
"Die Zeit des Selbstbetrugs und des Schönredens ist längst vorbei", teilte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander mit. "Es geht jetzt um nichts weniger als darum, den Standort zu retten." dpa/fre