Apropos Dienstwagen ...

Apropos Dienstwagen ...

Bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte juckt es manchem Arbeitnehmer in den Fingern, den einen oder anderen Kilometer Fahrtstrecke hinzuzumogeln. Davon ist jedoch dringend abzuraten. Denn das Finanzamt wertet das als Steuerhinterziehung und kann so die Steuerbescheid der letzten zehn Jahre neu aufrollen (Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil v. 29. März 2011, Az.: 3 K 2635/08).

In der Steuererklärung gibt es als steuermindernde Entfernungspauschale 30 Cent je Entfernungskilometer (einfache Strecke). Anzugeben ist grundsätzlich die kürzeste Strecke. Fährt ein Arbeitnehmer einen Umweg, weil diese Strecke nachweislich verkehrsgünstiger ist (Fahrzeugersparnis), muss das Finanzamt diese längere Strecke akzeptieren. Arbeitnehmer sollten die Abweichung von der kürzesten Strecke auf einem Extrablatt Papier zur Steuererklärung schriftlich erläutern.