AMI möchte positive Signale für die Zukunft setzen – Chef-Kombis 2009 werden gekürt

Antrieb in Zeiten der Krise
Nicht nur die Automobilhersteller und deren Zulieferer haben in diesen krisengeschwängerten Tagen so ihre Probleme. Die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise bekommen auch die Messeveranstalter in Form von Absagen zu spüren. Trotzdem meldet die Auto Mobil International (AMI), die vom 28. März bis 5. April in Leipzig stattfindet, mit 450 Ausstellern ein beachtliches Interesse. Obwohl die Absagen von BMW, Chrysler, Mitsubishi, Saab und Volvo schmerzen, gibt es auch positive Signale. Kurzfristig hat sich Nissan doch noch zu einem Auftritt entschlossen und wird seine Neuheiten – den Kleinstwagen Pixo und den Sportwagen 370Z – zeigen. Zudem hat BMW angekündigt, im nächsten Jahr wieder auf die AMI zurückzukehren.
Einer der Schwerpunkte der Messe liegt erneut auf alternativen Antriebskonzepten. So wird Ford seine Flüssiggasvariante des C-Max in Leipzig erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. Seine Deutschlandpremiere erlebt auch der Erdgas-Passat von VW, der im März auf den Markt kommen wird. Er soll als erstes Mittelklassefahrzeug beim CO2-Ausstoß die Grenze von 120 g/km unterschreiten. Ebenfalls mit Erdgasantrieb stellt Mercedes-Benz seine B-Klasse vor.
Mit von der Partie in Leipzig sind auch die Deutsche Handwerks Zeitung und handwerk magazin, die gleich am ersten Messetag den Preis für den Chef-Kombi des Jahres verleihen werden. Mehr als 1000 Leser hatten sich an der Umfrage beteiligt und ihre Favoriten unter den Kombis der Ober- und der Mittelklasse gewählt. ste