Wenn das Licht nonstop brennt, wird es teuer. Mit LED-Beleuchtung kann sich das ändern. Anträge auf Umrüstung können nur noch in diesem Jahr gestellt werden. Was dabei zu beachten ist.

Etwa 50 bis 60 Prozent des Stromverbrauchs und der Stromkosten entfallen in einem durchschnittlichen Kfz-Betrieb auf die Beleuchtung. Das gibt die Sachverständigenorganisation Dekra bekannt. Die Organisation empfiehlt deshalb Kfz-Betrieben, ihre Beleuchtung auf LED-Technologie umzurüsten. Die Fördermittel dafür können nur noch in diesem Jahr bei der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) beantragt werden.
Förderung für alle Betriebe
Förderfähig sind laut Dekra-Energieexperten Michael Heinrich nicht nur Kfz-Betriebe. "Die Förderungen richten sich an Betriebe aller Branchen. Die Fördermaßnahme richtet sich an Betriebe, in denen das Licht in der Regel nonstop angeschaltet ist." Möglich ist eine Förderung bei der Bafa bis zu 30.000 Euro. Betriebsinhaber sollten allerdings beachten, dass ab dieser Summe eine Beratung durch einen Energie-Fachmann vorgeschrieben ist. Der Experte prüft Technik, Beleuchtungskonzept und Verbrauch.
Es gibt aber noch mehrere Gründe für die Beratung durch einen externen Fachmann. "Zum einen soll das Geld im Betrieb sinnvoll eingesetzt werden. Zum anderen möchte die Bafa damit verhindern, dass Betriebe nicht auf unseriöse Vertriebspartner hereinfallen", so Heinrich.
LED-Umrüstung in neuen Monaten
Laut Einschätzung der Dekra könne bei einer Umrüstung auf LED-Technologie 60 bis 80 Prozent der Beleuchtungskosten eingespart werden. Zudem verbessere sich bei richtiger Planung auch die Beleuchtungsqualität.
Förderanträge können direkt an die KfW-Bank oder an die Bafa unter bafa.de gestellt werden. Das Konzept und der Antrag müssen noch im Jahr 2014 eingereicht werden, um in den Genuss der Fördermittel zu kommen. Ab der Bewilligung des Antrags muss die Maßnahme innerhalb von neun Monaten abgeschlossen werden. cle