Lipsky fordert Fortsetzung des Reformkurses am Abend der Vertrauensabstimmung Amtierender IWF-Chef stärkt Griechenland den Rücken

Der amtierende Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) John Lipsky hat den Befürwortern des griechischen Reformkurses am Abend der Vertrauensabstimmung der Regierung Papandreou den Rücken gestärkt. "Die entscheidende Frage ist: Kann die griechische Regierung die Unterstützung bekommen, kann der Reformkurs umgesetzt werden?", sagte Lipsky am Dienstagabend in Berlin.

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Amtierender IWF-Chef stärkt Griechenland den Rücken

Berlin (dapd). Der amtierende Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) John Lipsky hat den Befürwortern des griechischen Reformkurses am Abend der Vertrauensabstimmung der Regierung Papandreou den Rücken gestärkt. "Die entscheidende Frage ist: Kann die griechische Regierung die Unterstützung bekommen, kann der Reformkurs umgesetzt werden?", sagte Lipsky am Dienstagabend auf einer Vortragsveranstaltung in Berlin. Die Reformen seien zugleich die Basis für das Hilfsprogramm der Europäer und des IWF.

Es werde viel über Sparprogramme gesprochen, sagte Lipsky weiter, aber "wenn die Wettbewerbsfähigkeit in diesen Ländern nicht wieder hergestellt werden kann, kann auch das Wachstum nicht zurückkommen". Und dann könne es keine wirtschaftliche Erholung geben.

Solange die Regierungen der betroffenen Staaten die Reformprogramme der Eurogruppe und des IWF in die Tat umsetzten, würden die Partnerländer die Finanzierung sicherstellen. Griechenland habe bislang die Vorteile des europäischen Binnenmarkts nicht ausreichend genutzt. "Es ist eine Sache des politischen Willens, die Probleme zu lösen", sagte Lipsky.

dapd