Zeitung: ThyssenKrupp spielt Verkäufe durch Allerdings hat ThyssenKrupp noch keine fertige Verkaufsstrategie

Die Pläne für eine neue ThyssenKrupp-Strategie werden offenbar konkreter. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe) denkt der Vorstand darüber nach, Konzerngesellschaften mit mehreren Milliarden Euro Umsatz zu verkaufen. In der Diskussion sei etwa die Trennung von der Bautechnik, die sich auf Hafen- und Spezialtiefbau verlegt hat.

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Allerdings hat ThyssenKrupp noch keine fertige Verkaufsstrategie

Hamburg (dapd). Die Pläne für eine neue ThyssenKrupp-Strategie werden offenbar konkreter. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe) denkt der Vorstand darüber nach, Konzerngesellschaften mit mehreren Milliarden Euro Umsatz zu verkaufen. In der Diskussion sei etwa die Trennung von der Bautechnik, die sich auf Hafen- und Spezialtiefbau verlegt hat.

Dieses Handelsgeschäft mit mehr als 1,5 Milliarden Euro Umsatz sei sehr risikoanfällig, hieß es zur Begründung. Erlöse aus den Verkäufen sollen in den Schuldenabbau und den Ausbau des Technologiegeschäfts fließen. Konkrete Entscheidungen seien aber noch nicht gefallen.

"Es gibt noch keine fertige Strategie", sagte ein Insider dem Blatt. ThyssenKrupp war am Mittwoch laut Zeitung für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Offiziell will der neue Vorstandschef Heinrich Hiesinger seine Strategie Mitte Mai vorstellen.

dapd