Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will den Dialog zwischen Landwirten und Verbrauchern stärken. Die beiden Seiten dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden, wie zuletzt bei der EHEC-Krise, sagte die Ministerin am Freitag beim Deutschen Bauerntag in Koblenz.
Aigner will Dialog zwischen Landwirten und Verbrauchern stärken
Koblenz (dapd). Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will den Dialog zwischen Landwirten und Verbrauchern stärken. Die beiden Seiten dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden, wie zuletzt bei der EHEC-Krise, sagte die Ministerin am Freitag beim Deutschen Bauerntag in Koblenz. Genau dazu hätten die Opposition im Bund und einige Verbände die Krise aber missbraucht und versucht, "einen Keil zwischen die Verbraucher und die Landwirtschaft zu schieben", kritisierte Aigner.
Zugleich verteidigte die Ministerin die Warnungen der Behörden vor dem Verzehr von Gurken, Tomaten und Salat. Auch ihr habe "das Herz geblutet", als Salat und Gemüse umgepflügt werden mussten, sagte Aigner. Doch wenn es um Menschenleben gehe, müsse der vorsorgende Verbraucherschutz Vorrang haben.
Zugleich habe sie sich aber dafür eingesetzt, dass den unverschuldet betroffenen Bauern ihr Schaden zumindest abgemildert werde. Die Opposition dagegen habe nur "lautstark nach einem Schuldigen gesucht".
dapd
