Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will die EU-Kommission bei der Reform der Fischereipolitik unterstützen. "Es ist das Ziel der Bundesregierung, die Fischbestände in Europa und weltweit nachhaltig zu bewirtschaften", sagte Aigner dem "Hamburger Abendblatt" (Mittwochausgabe) anlässlich der Vorstellung der Reformpläne am Mittwoch.
Aigner: Überfischung hat dramatische Ausmaße angenommen
Berlin (dapd). Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will die EU-Kommission bei der Reform der Fischereipolitik unterstützen. "Es ist das Ziel der Bundesregierung, die Fischbestände in Europa und weltweit nachhaltig zu bewirtschaften", sagte Aigner dem "Hamburger Abendblatt" (Mittwochausgabe) anlässlich der Vorstellung der Reformpläne am Mittwoch. "Die Überfischung hat in einigen Bereichen dramatische Ausmaße angenommen", mahnte die Ministerin. Laut Aigner können die wertvollen Fischbestände nur wirksam geschützt werden, "wenn es langfristige Bewirtschaftungspläne gibt mit begrenzten Fangmengen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren".
Die Landwirtschaftsministerin rechnet mit positiven Effekten für die deutsche Fischerei durch die geplante EU-Reform. "Langfristig werden die Fischer von der Reform profitieren, denn nur eine grundlegende Erholung der Bestände schafft die Voraussetzungen für höhere Fangzahlen und damit höhere Erlöse in der Zukunft", sagte Aigner.
dapd
