"Aïcha des Gazelles": Hier können Sie sich bewerben DHZ schickt Frauenteam zur Wüstenrallye

Die Frauenrallye "Aïcha des Gazelles" erlebt im nächsten Jahr ihre 25. Auflage. Wenn Ende März in der marokkanischen Wüste der Startschuss fällt, wird zum dritten Mal ein Team für das deutsche Handwerk starten. Ab sofort können sich Frauen für einen der beiden Plätze im Mercedes-Benz Vito bewerben.

Ulrich Steudel

Mit einem Mercedes-Transporter durch die Sahara. - © Foto: Maienga

Teamgeist, Geschick, Zielstrebigkeit, Leistungswille, strategisches Denken oder Durchhaltevermögen sind Eigenschaften, die von Frauen im Handwerk alltäglich verlangt werden. Diese Tugenden sind auch bei der Wüstenrallye "Aïcha des Gazelles" in Marokko gefragt.

Bei der Rallye geht es nicht wie bei herkömmlichen Autorennen um Höchstgeschwindigkeiten. Vielmehr gilt es, den kürzesten Weg entlang der Ideallinie auf der rund 2.500 Kilometer lange Route durch die Sahara zu finden. Und das ohne elektronische Navigationsgeräte - eine echte Herausforderung für abenteuerlustige und autobegeisterte Frauen aus dem Handwerk, die während der Rallye von einem professionellen Service- und Werkstattteam von Mercedes-Benz unterstützt werden.

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    Mit diesem Schiff gings von Barcelona aus übers Mittelmeer nach Marokko.
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    Wie neu: Trotz schwerer Bedingungen zum Auftakt hatten die Mechaniker mit dem Sprinter der Handwerker in der ersten Nacht wenig Arbeit.
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    Mehrmals mussten die Handwerkerinnen ihren Sprinter aus dem Wüstensand schaufeln.
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    Endlich geht es richtig los: Startaufstellung für die erste Etappe.
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    Die Handwerkerinnen haben für die Navigation lange geübt und suchen hier nach dem richtigen Weg.
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    Obwohl das Siegerteam seinen Sprinter nicht geschont hat, sind Sabrina Trillmann und Astrid Ebermann ohne technischen Defekt durchgekommen.
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    Angekommen beim Checkpoint. Dort müssen sich die Frauen registrieren lassen.
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    Claudia Uhlmann war als Beifahrerin für die Navigation zuständig.
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    Das Siegerauto: Handwerks- und Daimler-Team feiern den Sprinter-Sieg in der Crossover-Kategorie.
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    Freuen sich über ihren sechsten Platz: Claudia Uhlmann (links) und Bianca Mühlhammer.
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    Sektdusche: Sabrina Trillmann (li.) und Astrid Ebermann vom Daimler-Team feiern ihren Sieg.
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    Beherztes Rennen durch die Wüste: Das Handwerksteam im Mercedes-Benz Sprinter bei der Rallye Aicha des Gazelles 2014.
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    Symbolischer Start am Trocadero in Paris.
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    Bis zum Start der Rallye waren noch einige hundert Kilometer durch Marokko zurückzulegen.
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    Mit einem Mercedes-Transporter durch die Sahara.
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    Claudia Uhlmann aus Heimerdingen (li.) und Bianca Mühlhammer aus Gilching im Laderaum ihres Rallye-Sprinters.
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    Schatten und Windstille beim Kartenstudium im Laderaum.
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    Bei Sandsturm wird die Sicht immer schlechter.
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    Ein möglichst hoher Standpunkt hilft bei der Orientierung.
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    Berge sind Landmarks und helfen bei der Orientierung. Die Kamele wissen auch so, wo sie hin müssen.
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    Die Ziegen der Nomaden staunen über das Tempo des Rallye-Sprinters.
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    Bianca Mühlhammer, Fahrerin im Handwerksteam.
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    Claudia Uhlmann am Checkpoint.
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    Eine gute Navigation ist ein besonders wichtiges Kriterium für eine erfolgreiche Rallye.
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    Steine und Sand, nur selten eine grüne Pflanze prägen die Landschaft während der Rallye.
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    Tückische Sanddünen.
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    Kunststoffmatten geben den Reifen Grip.
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    Lochbleche und Kunststoffmatten sind wichtige Hilfsmittel, um den steckengebliebenen Sprinter wieder frei zu bekommen.
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    Je nach Bodenbeschaffenheit muss der Reifendruck ständig verändert werden. Wer im Sand nicht stecken bleiben will, muss den Druck rechtzeitig auf bis zu 1 bar reduzieren.
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    Endlose Weite, schwierige Orientierung: Immer wieder müssen die Handwerkerinnen ihre Fahrtrichtung überprüfen.
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    Trotzdem lässt es sich nicht immer verhindern, dass der Sprinter im Wüstensand stecken bleibt.
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    Karte und Kompass waren die wichtigsten Begleiter bei der Rallye durch die Wüste.
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    Parade am Atlantikstrand: Krönender Abschluss für das Handwerksteam nach der staubigen Wüstenrallye.
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    Die Teams von der französischen Post traten alle im Dacia Duster an.
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    Gesamtsieger in der 4x4-Kategorie wurden Jeanette James aus Großbritannien und Beifahrerin Anne Marie Borg aus Frankreich (li.) im VW Amarok.
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    Glücklich über Platz sechs: Kfz-Mechatronikerin Claudia Uhlmann und Schneidermeisterin Bianca Mühlhammer.
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    Team 204 im Isuzu D-Max kommt aus Gabun.

Bis zum 31. Dezember 2014 können sich Inhaberinnen von Handwerksbetrieben, Unternehmerfrauen, angestellte Meisterinnen und Gesellinnen für die Rallye bei der Deutschen Handwerks Zeitung bewerben. Unter allen Einsendungen werden zwölf Kandidatinnen ausgewählt, die sich am 24. Januar 2015 bei einem Training in Bad Wörishofen als Fahrerin oder Navigatorin qualifizieren können. Die Bewerberinnen sollten gern Auto fahren, technisches Verständnis haben, körperlich fit sein, englische oder französische Sprachkenntnisse haben, Teamgeist, Durchhaltevermögen und Freude am Abenteuer mitbringen.

Vor der Rallye stehen für die beiden qualifizierten Handwerkerinnen noch ein Navigationstraining im französischen Avignon und ein Fahrertraining bei Mercedes auf dem Programm. Der gesamte Wettbewerb dauert dann vom 20. März bis 4. April 2015. Gestartet wird in Paris. Nach der Überfahrt nach Marokko läuft zwischen 25. März und 2. April die eigentliche Rallye mit Zeltübernachtung im Biwak sowie unterwegs. Die Siegerehrung folgt in der Hafenstadt Essaouira.