Die Ärzteschaft setzt auf eine gute Zusammenarbeit mit dem designierten Gesundheitsminister Daniel Bahr. Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, sagte am Dienstagabend in Berlin, der FDP-Politiker habe in den vergangenen Jahren als Parlamentarischer Staatssekretär auf eine enge Kooperation zwischen Politik und Ärzten sowie anderen Beschäftigten im Gesundheitswesen hingewirkt.
Ärzteschaft und Kassen loben Bahr
Berlin (dapd). Die Ärzteschaft setzt auf eine gute Zusammenarbeit mit dem designierten Gesundheitsminister Daniel Bahr. Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, sagte am Dienstagabend in Berlin, der FDP-Politiker habe in den vergangenen Jahren als Parlamentarischer Staatssekretär auf eine enge Kooperation zwischen Politik und Ärzten sowie anderen Beschäftigten im Gesundheitswesen hingewirkt.
Hoppe hob Bahrs Dialogbereitschaft und Fachkompetenz hervor. Das lasse die Ärzte auch künftig auf eine fruchtbare Zusammenarbeit hoffen.
Dem scheidenden Minister Philipp Rösler (FDP) bescheinigte Hoppe, eine "neue Kultur des Vertrauens" in der Zusammenarbeit zwischen Politik und Ärzteschaft begründet zu haben.
Auch die Krankenkassen werteten die Benennung von Bahr positiv. Die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, sprach von einer "guten Entscheidung". Bahr sei seit Jahren als ausgewiesener Kenner des Gesundheitswesens bekannt. "Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit", erklärte Pfeiffer in Berlin.
Durch den Wechsel von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle an die Fraktionsspitze der FDP wird Rösler wohl dessen Ministeramt übernehmen. Bahr soll dann an die Spitze des Gesundheitsministeriums rücken.
dapd
