Scudo-Trophy Adrenalinschub im Allgäu

Fahrsicherheitstraining, Ladungssicherung und Sport: Bei der "Fiat Scudo Team Trophy" zeigen Handwerker mit ihren Partnerinnen, was sie draufhaben. Von Reinhold Mulatz

Adrenalinschub im Allgäu

Ein Auto testen und seine eigene Fitness gleich dazu? Zehn Handwerkerteams packten diese Gelegenheit beim Schopf und verbrachten ein ereignisreiches Wochenende bei der "Fiat Scudo Team Trophy" in Oberstaufen.

Herrliches Wetter, eine Bilderbuchlandschaft im Allgäu und zehn Fiat Scudo Transporter – das erwartete die Teams, die sich bei der Deutschen Handwerks Zeitung und bei handwerk magazin beworben hatten.

Beim Fahrsicherheitstraining in Kempten mussten die Teams und ihre Scudos gleich zeigen, was in ihnen steckt: Kurven fahren, bremsen und ausweichen bei trockener und nasser Fahrbahn wurden aber ebenso sicher gemeistert wie die anschließenden Übungen zur richtigen Ladungssicherung. Hier zeigten Experten des Fahrzeugeinrichters Sortimo, welche fatalen Folgen es hat, wenn es zum Unfall kommt und Werkzeug und Material nicht gesichert sind.

Dann wurde es richtig Ernst: Jeder musste einen Parcours möglichst schnell und ohne Fehler mit seinem Fiat Scudo absolvieren. Werkzeugkisten, Kabeltrommeln und Material mussten fachmännisch gesichert werden, um den beladenen Scudo anschließend beim Slalom sicher durch die Pylonen zu manövrieren.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Sports. Das war kein Zufall: "Denn der Scudo ist das ideale Auto für Firma und Familie, für Beruf und Hobby", spannte Sandra Schneider, bei Fiat verantwortlich für die "Scudo Team Trophy", den Bogen über das große Einsatzgebiet des Transporters. Grenzerfahrungen beim Klettern in senkrechter Felswand oder in der Schlucht der Bregenzerach ließen früh schon den Adrenalinspiegel steigen.

Da war die Fahrt nach Schönebach in Österreich fast schon wie Erholung. Denn jetzt war wieder die Leistung der Scudos gefragt, ehe es auf zwei Rädern mit dem Mountainbike weiterging.

Nach einer Konviofahrt über den Riedbergpass durften die Teilnehmer zum Abschluss noch einmal zeigen, was Handwerker auszeichnet. Schnell hatten alle Teams am Alpsee bei Immenstadt ihre Flöße zusammengebaut und ruderten dem Ziel entgegen.

Dass der eine oder andere anschließend im 15 Grad "warmen" Wasser baden ging, lag wohl weniger am Kräfteverschleiß als vielmehr an der allgemeinen Euphorie, denn jetzt war die Stimmung auf dem Höhepunkt.

Zur Siegerehrung am Abend auf der Imbergalp waren sich alle einig: Bei einem solch gelungenen Event haben alle gewonnen. Aber ein Wettbewerb braucht auch einen Sieger – und das waren Elektroinstallateurmeister Markus Bittner und Partnerin Nicole Kompalla-Doucet aus Krefeld vom Team Fiat. Platz zwei ging an Raumausstattermeister Stefan Stratmann und Ehefrau Stefanie aus Wachtberg (Team handwerk magazin ), Platz 3 belegten Wolf-Peter Probst und Gattin Iris (Team "Deutsches Handwerksblatt").

Fiat-Cheforganisatorin Sandra Schneider war vom Einsatz der Handwerkerteams so begeistert, dass sie eine Fortsetzung der "Team Trophy" in Aussicht stellte.