Neubau bietet auf fast 62.000 Quadratmetern 1.700 Mitarbeitern Platz adidas eröffnet neues Firmengebäude in Herzogenaurach

Im Beisein von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), Fußball-Legende Franz Beckenbauer und zahlreichen weiteren Vertretern aus Politik und Sport ist am Freitag in Herzogenaurach ein neues Bürogebäude des Sportartikelherstellers adidas eröffnet worden.

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adidas eröffnet neues Firmengebäude in Herzogenaurach

Herzogenaurach (dapd). Im Beisein von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), Fußball-Legende Franz Beckenbauer und zahlreichen weiteren Vertretern aus Politik und Sport ist am Freitag in Herzogenaurach ein neues Bürogebäude des Sportartikelherstellers adidas eröffnet worden. Der über sieben Stockwerke hohe, mit viel Glas in grau und weiß gehaltene Bau hat eine Gesamtfläche von fast 62.000 Quadratmetern - so viel wie acht Fußballplätze, wie der adidas-Vorstandsvorsitzende Herbert Hainer sagte.

Am 24. Juni sollen die ersten Mitarbeiter aus den Bereichen "Marketing und Operations" in das neue Gebäude einziehen, darunter Materialforscher, Biomechaniker, Designer, Produktentwickler und Ingenieure. Von den derzeit mehr als 3.000 adidas-Beschäftigten in der Firmenzentrale sollen etwa 1.700 dort untergebracht sein.

"Mir kommt es manchmal etwas unwirklich vor, dass wir von Herzogenaurach aus die Welt mit unseren Marken faszinieren", sagte Hainer bei seiner Eröffnungsrede.

Das neue Gebäude, das aus der Vogelperspektive an einen geschnürten Sportschuh erinnert und deshalb "Laces" (Schnürsenkel) genannt wird, sei als klares Bekenntnis zum Standort Herzogenaurach zu verstehen. Es sei eines der größten und bedeutendsten Bauprojekte des Unternehmens gewesen.

"Unsere Heimat ist uns in keinster Weise egal", sagte der adidas-Chef. Die Erfolgsgeschichte von Firmengründer Adi Dassler, der in den 1920er Jahren in der Waschküche seines Elternhauses die ersten Sportschuhe herstellte, sei "made in Herzogenaurach".

Beckenbauer, der zuvor mit Seehofer und Hainer das grüne Band zur Eröffnung des Gebäudes durchschnitten hatte, erzählte, er habe seit seiner Kindheit ein enges Verhältnis zu adidas, sich aber diese Schuhe zunächst nicht leisten können. Als er dann im Alter von etwa elf Jahren von einem Mäzen seine ersten adidas-Fußballschuhe geschenkt bekommen habe, sei dies für ihn ein einschneidender Moment gewesen. "Mit denen bin ich ins Bett gegangen", spaßte er.

dapd