Der ADAC hält nichts vom Vorschlag des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) nach einer Pkw-Maut auf deutschen Straßen. "Es ist schon bezeichnend, wie Herr Seehofer wesentliche verkehrspolitische Fakten ignoriert", sagte ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker am Dienstag.
ADAC lehnt Seehofer-Vorschlag zu Pkw-Maut ab
München (dapd). Der ADAC hält nichts vom Vorschlag des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) nach einer Pkw-Maut auf deutschen Straßen. "Es ist schon bezeichnend, wie Herr Seehofer wesentliche verkehrspolitische Fakten ignoriert", sagte ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker am Dienstag.
Allein die Verwaltungskosten der Pkw-Maut würden dem Automobilclub zufolge ein Fünftel der Einnahmen verschlingen. Nicht einmal ansatzweise könnten die Einnahmen durch ausländische Pkw-Fahrer die Betriebskosten für eine Straßenbenutzungsgebühr ausgleichen. Laut ADAC beträgt der Anteil ausländischer Autofahrer am Pkw-Verkehr auf deutschen Autobahnen lediglich fünf Prozent.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hatte in der vergangenen Woche gesagt, das Thema Maut müsse "reifen".
dapd
