Der Bund der Steuerzahler spricht sich für eine Abschaffung der Erbschaftsteuer aus.
Abschaffung der Erbschaftsteuer gefordert
Der aktuell diskutierte Gesetzesvorschlag zur Reform der Steuer sei sehr verwaltungsaufwendig, außerordentlich streitanfällig und verfassungsrechtlich äußerst bedenklich, sagte der Präsident des Steuerzahlerbundes, Karl Heinz Däke, der "Passauer Neuen Presse". Auch wenn es in den nächsten Wochen noch zu kleineren Änderungen komme, wäre es aus seiner Sicht das Vernünftigste, die Erbschaftsteuer abzuschaffen.
Entscheidend sei hier nicht, dass es die Erbschaftsteuer auch in Österreich nicht mehr gebe, und sie etwa in Italien sehr gering sei, sagte Däke. "Ein Gesetz, das nicht eindeutig ist und Heerscharen von Gutachten, Steuerberatern und Anwälten auf den Plan rufen wird, ist falsch", betonte er.
ddp