Das Handwerk setzt auf Zuwanderer, um Engpässe bei der Besetzung von Arbeitsplätzen zu vermeiden. Insbesondere im Osten würden Betriebe Lehrlinge aus Polen und Tschechien suchen, sagte Handwerkspräsident Otto Kentzler.
Handwerk wirbt polnische und tschechische Azubis an
Einem Bericht der "Wirtschaftswoche" zufolge, will etwa die Handwerkskammer Cottbus Zuwanderern eine Ausbildungsplatzgarantie bieten, wenn diese zuerst in einem Kurs die deutsche Sprache lernen.
Um mehr Ausländer anzuziehen, fordert der Handwerkspräsident eine Imagekampagne für Deutschland. Kentzler: "Deutschland muss ein klares Bild von sich in der Welt zeichnen, muss interessanter werden für junge Menschen als Ziel für Ausbildung und Studium." Für die Präsentation von deutscher Sprache und Kultur im Ausland seien die Goethe-Institute besonders geeignet, sagte der ZDH-Präsident dem Magazin und bedauerte, dass "gerade auch dort gespart wird".
ddp