Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im ersten Quartal auf Jahressicht gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, meldeten die deutschen Amtsgerichte 8.230 Firmenpleiten, 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Zahl der Insolvenzen steigt im ersten Quartal
Zugleich nahmen die Verbraucherinsolvenzen zwischen Januar und Ende März um 13 Prozent auf 27.236 Fälle zu. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen wurden 42.699 Fälle von Zahlungsunfähigkeit registriert. Gegenüber 2009 ist das ein Plus von 9,5 Prozent.
Wie die Statistiker weiter mitteilten, summierten sich die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger im ersten Jahresviertel auf 8,7 Milliarden Euro. Im Vorjahr beliefen sie sich noch auf 9,7 Milliarden Euro. Laut der Behörde stieg im März die Zahl der Unternehmenspleiten gegenüber 2009 um 8,7 Prozent auf 3.125.
Die Verbraucherinsolvenzen nahmen um 18,1 Prozent auf 10.339 Fälle zu. Insgesamt registrierten die Gerichte den Angaben zufolge 16.192 Pleiten, eine Zunahme von 13,9 Prozent gegenüber dem Vorjahrsmonat.
ddp