Wirtschaftskrise hinterlässt deutliche Spuren Bayern und Baden-Württemberg besonders krisengeschüttelt

Die Wirtschaftskrise hinterlässt offenbar vor allem in Bayern und Baden-Württemberg deutliche Spuren. Von den zehn am stärksten betroffenen Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland kommen acht aus Baden-Württemberg und drei aus Bayern.

Bayern und Baden-Württemberg besonders krisengeschüttelt

Tuttlingen, Enzkreis, Erlangen-Höchstadt, Biberach, Göppingen, Bodenseekreis, Main-Spessart, Zollernalbkreis, Esslingen und Rottweil sind laut IW die am stärksten betroffenen Regionen. Dagegen gelten die Stadt Bonn, die Stadt Münster, die Stadt Neubrandenburg, die Stadt Trier, Bamim, die Stadt Weimar, Cuxhaven, Rügen und Helmstedt als die am wenigsten stark betroffenen Regionen. So wenig wie in Spree-Neiße ist nirgendwo sonst in Deutschland die Krise spürbar.

In Bayern leiden vor allem Erlangen-Höchstadt, Main-Spessart, Ostallgäu, die Stadt Erlangen, Neu-Ulm, Fürth, Unterallgäu, Günzburg, die Stadt Memmingen und die Stadt Schweinfurt unter der Krise, während Kelheim, Bad Kissingen, die Stadt Hof, Rottal-Inn, die Stadt Bayreuth, die Stadt Würzburg, die Stadt Ansbach, die Stadt Regensburg und Garmisch-Partenkirchen besonders gut weggekommen sind. Spitzenreiter ist die Stadt Bamberg - nirgendwo sonst in Bayern ist die Krise so wenig spürbar.

Das IW hat für die Studie alle Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland untersucht. Grundlage waren Entwicklung auf dem lokalen Arbeitsmarkt und Umsatzentwicklung der Branchen vor Ort.

Umfrage: Knapp zwei Drittel der Deutschen befürchten Inflation

Knapp zwei Drittel der Deutschen (64 Prozent) gehen davon aus, dass es in den nächsten Jahren zu einer Inflation kommen könnte. In einer Umfrage des Nachrichtenmagazins "Focus" sagte ein Drittel der Befragten, es werde keine Geldentwertung geben. Steigende Preise befürchteten 61 Prozent der Unions-Anhänger, 71 der FDP-Anhänger und 81 Prozent der Linken-Sympathisanten. Unter den SPD-Anhängern erwarteten 57 Prozent eine Inflation, im Grünen-Lager seien es 50 Prozent.

Für die Umfrage wurden vom Meinungsforschungsinstitut polis/USUMA 1008 repräsentativ ausgewählte Personen befragt.

ddp