"Dieses Modell darf nicht ausgebremst werden." Mit diesen Worten hat Handwerkspräsident Otto Kentzler hat den Bundestag aufgefordert, die Mittel für das Programm zur energetischen Gebäudesanierung nicht zu kürzen.
Handwerk warnt vor Mittelkürzung
Kentzler verwies auf die seiner Ansicht nach positiven Effekte der energetischen Sanierung, da sie "zum Klimaschutz beiträgt, Energiekosten senkt und zusätzlich noch die Beschäftigung im Handwerk stärkt".
Nach Auffassung des Handwerkspräsidenten sind auch beim Wohnungsbau zusätzliche Anreize nötig. Die Zahl der Baugenehmigungen sei bis Mitte 2009 auf einen Tiefpunkt gesunken. Es deute sich aber eine Trendwende an. Experten sähen einen Bedarf für mindestens 300.000 neue Wohnungen im Jahr. Kentzler plädierte für eine Aufstockung der staatlichen KfW-Förderung für energiesparende Neubauten. Das ab 2010 geförderte KfW-Musterhaus 55 verbrauche 45 Prozent weniger Energie als ein Standardneubau. Sanierungsprojekte für den Altbestand würden dennoch deutlich stärker gefördert.
ddp