Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Mehr offene Stellen

Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland ist im dritten Quartal 2009 aufgrund der Wirtschaftskrise weiter gesunken, wobei der Rückgang ausschließlich in Westdeutschland stattfand.

Mehr offene Stellen

Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mitteilte, gab es in Deutschland im dritten Vierteljahr 832.000 offene Stellen. Das waren 166.000 weniger als ein Jahr zuvor.

Über alle Branchen hinweg betrachtet gab es 17 Prozent weniger offene Stellen als im dritten Quartal 2008. In den Bereichen Metall, Maschinenbau, Elektrotechnik und Fahrzeuge ging die Zahl der offenen Stellen am stärksten zurück – bundesweit um rund 60 Prozent. Deutlich mehr offene Stellen gab es dagegen bei den sozialen Dienstleistungen, aber auch im Bereich Bau. "Im Baubereich wirken sich die Konjunkturprogramme der Bundesregierung aus", so die IAB-Arbeitsmarktforscherin Anja Kettner.

Die weniger exportabhängige ostdeutsche Wirtschaft sei von der Wirtschaftskrise nur in einem viel geringeren Ausmaß betroffen als der Westen, kommentieren die Nürnberger Arbeitsmarktforscher die Ergebnisse. Der ostdeutsche Arbeitsmarkt sei bislang bemerkenswert stabil.

ddp