Rund 100 Firmen stehen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bundesweit im Verdacht, beim Bezug von Kurzarbeitergeld betrogen zu haben. Häufig würden Arbeitnehmer ausstempeln, und anschließend trotzdem weiter arbeiten, so die Vermutung.
100 Firmen wird Missbrauch bei Kurzarbeitergeld vorgeworfen
Allein in Baden-Württemberg gebe es 31 Verdachtsfälle auf Missbrauch beim Kurzarbeitergeld, sagte ein Sprecher der dortigen BA-Regionaldirektion. Ende September/Anfang Oktober seien im Südwesten deshalb Sonderprüfungen geplant. Behördenmitarbeiter würden in Betriebe gehen, um Hinweisen nachzugehen. Ähnliche Pläne gebe es in anderen Bundesländern.
Insgesamt gab es laut BA im März in rund 36.000 Unternehmen Kurzarbeit.
ddp